Wuff, wuff, liebes Sabro-Team !

 

Vermutlich könnt Ihr Euch an mich nicht erinnern, aber ich habe Euch schon oft besucht an Eurem Stand, wenn Ihr in Dortmund auf den Hundeausstellungen seid. Mein Frauchen, Irene, und ich haben dann immer Dienst und müssen da hin. Ich geh ja lieber im Sommer, da bleiben wir nämlich auf dem Parkplatz und kontrollieren die Autos, ob da böse Leute ihre Wuffs drin lassen und einfach auf die Ausstellung gehen, während ihre Wuffs im Auto von der Sonne gegrillt werden. Da laufe ich dann mit Irene Patrouille und hole die Tierrettung und die Polizei wenn die Wuffs in den Autos keine Luft mehr kriegen. Meine Aufgabe ist es dann mit meiner Packtasche Wasser und Faltnapf zu tragen, damit wir den Wuffies, die die Polizei rausholt, dann erste Hilfe leisten können.

Die Irene geht da lieber im Herbst/Winter hin, wenn es nicht so heiß ist, die ist nämlich kaufsüchtig. Dann geht sie einkaufen auf der Ausstellung und schaut nach neuen, tollen Sachen für Hunde und Katzen, die wir im Tierschutz gebrauchen können. Bei solchen Gelegenheiten schauen wir dann immer bei Eurem Stand vorbei - und werden immer viel Geld los ;-). Ihr seid dann natürlich immer so im Stress, dass Ihr uns kaum bemerkt.

Aber kommen wir zum Wesentlichen. Da ich ja zum Vierpfoten-Team von der Tierhilfe gehöre, hatte Irene uns Vierpfoten den Auftrag gegeben, dass wir doch mal der Fa. Sabro bellen sollten, wie wir ihre Produkte so finden würden. Gott, wie langweilig ! Ehrlich gebellt, ich würde lieber auf die Wiese spielen gehen als so einen Bellkram zu machen. Ich habe also mit den anderen Vierpfoten aus unserem Team darüber beratschlagt und da kläffte die Toffee gleich vorwitzig (das ist so eine kleine Jack-Dackel, die sich bei uns einfach eingenistet hat), sie wisse da eine Menge zu berichten:

Toffee liebt die bequemen Ledergeschirre auf der Pirsch

Zum Beispiel die tollen Ledergeschirre, die fände sie KLASSE ! Die würden nicht am Hals quetschen und zerren und man könnte prima damit durchs Unterholz flitzen. Sie müsste sich jetzt nicht mehr ständig am Hals kratzen und könnte sich so besser auf die Kaninchenfährten konzentrieren. Da könnte man prima ungehindert die Nase an den Boden kleben, ohne dass es etwas kneift. Ich musste zugeben, dass mir - als fast blinder Hündin - das Ledergeschirr auch eine große Hilfe ist, weil ich ja im dunklen Treppenhaus immer Angst habe die Treppe runter zu gehen und der breite Riemen vor der Brust mir dann so schön Halt und Sicherheit bietet. Sonst bin ich dann immer panisch losgerast und manchmal auf der Treppe gefallen, mit dem Geschirr fühle ich mich sicher, weil es mich bergab bremst. Außerhalb der Treppen trage ich aber eigentlich noch lieber Eure rund genähten Stoppwürger, weil die meinen tollen Fellkragen noch mehr schonen und meine Frisur besser zur Geltung bringen.

Ich ziehe die rundgenähten Stoppwürger vor, weil sie meinen Fellkragen schonen

Trus warf ein, dass ihm der "Griff", er meinte die Schlaufe oben, so gut gefallen würde, denn wenn seine Pfote mal wieder besonders weh täte und er Probleme mit den Stufen hätte, dann würde die Uta da einfach in die Schlaufe greifen und ihm bei der Treppe helfen. Er musste dann aber auch zugeben, dass er es nicht prickelnd fände, wenn er gerade frei laufe, einen bösen Rüden sehen würde, diesen verkloppen möchte und Uta dann gerade - während er durchstarten möchte - in die Schlaufe greife und ihn zurückhalte. Ja, hat alles seine Vor- u. Nachteile.

Die Toffee musste dann auch gleich eine Anregung loswerden und sagte, ich solle Euch dann gleich mal bellen, ob Ihr nicht mal den Ring für die Karabiner an den kleinen Geschirren größer machen könntet. Bei uns Tierschutzhunden ist es ja so, dass unsere Leute immer so Universalleinen benutzen, die für alle Hunde passen, weil sie ja nie wüssten mit welcher Größe Hund sie es zu tun bekämen. Und da ist es eben so, dass es bei uns keine winzige Dackelleine gibt, sondern nur Leinen mit dicken, stabilen Karabinern und der Toffee würde es tierisch auf den Hundekuchen gehen, dass Irene immer beim Anleinen so lange fummeln müsste, bis sie den Karabiner endlich drin hätte. In der Zeit hätte sie dann meist schon wieder wichtige Schnüffelchen verpasst. Könnt Ihr ja vielleicht mal drüber nachdenken. Würde bestimmt Leute mit kleinen Karabinern auch nicht stören, wenn sie den Ring besser treffen könnten.

Jedenfalls sind bei uns im Verein inzwischen alle so begeistert von den Geschirren, dass die eigentlich jeder bei uns aus dem Team trägt und auch die Pflegehunde gleich eins verpasst bekommen - wir die teuer bezahlten ;-) und die Pflegehunde, die von Euch gespendeten mit den kleinen Fehlern.

Viele tolle Geschirre haben wir von Euch für das Tierheim gespendet bekommen

Hier seht Ihr Toffee, Pflegehund Buddy (Tierhilfe Licht im Dunkeln e.V. und inzwischen vermittelt) und mich mit den chicen Ledergeschirren. Auch Pflegehund Poin steht es gut. Poin heißt übrigens jetzt Booker und ist vermittelt. Er ist ein PROA-Hund.

Bei den Tierheimhunden und Pflegehunden ist natürlich ganz wichtig, dass die nicht abhauen können, bevor sie sich eingewöhnt haben und die Umgebung kennen und ihren Weg zurück finden. Die werden dann halt immer doppelt gesichert, einen Karabiner am Halsband und einen ans Geschirr.

 

Unsichere Pflegehunde von PROA, wie Cosita, Homero und Rambo,  werden doppelt gesichert mit Lederhalsband und Geschirr

Im Tierheim in Spanien werden aber auch sehr gerne Eure Nylongeschirre eingesetzt, weil die so schön pflegeleicht sind und man die auch den kleinen Ferkeln anziehen kann, die sich gerne mal wälzen. Für Tierheimhunde aus Spanien sind die Geschirre ganz wichtig, weil die oft misshandelt wurden und manche sogar am Hals aufgehängt wurden. Die mögen dann keinen Druck am Hals und ziehen Geschirre vor.

Chulo und Elsa II tragen lieber Eure superleichten Nylongeschirre. Chulo sucht von Velbert/NRW aus ein neues Zuhause.

Trus wollte dann noch, dass ich was über die chicen Sabro Toffler und Sabro Verbandschuhe schreibe. Als spanischer Podenco war er früher als Jagdhund auf Rehe und Wildschweine eingesetzt. Er musste sich dann im Tierschutz zur Ruhe setzen, weil er einen Jagdunfall hatte. Er war mit der Pfote in eine Tellerfalle von Wilderern getreten, die ihm die Knochen zerschmetterte und die Sehnen trennte. Seine Pfote kommt leider nie wieder ganz in Ordnung. Jetzt hat er in seinen Zehen nicht mehr so richtigen Halt und muss draußen zum Schutz immer einen Schuh tragen. Früher hat die Uta ihm eine Unmenge Walker gekauft. Die hatte der Trus aber immer in wenigen Wochen durchgelaufen. Sind halt nicht für den Dauerbetrieb geeignet. Da war Uta froh, dass sie die Toffler von Sabro für Trus fand, die sich nicht so schnell durchlaufen. Trus findet die auch geil, weil er ja als Windhund immer so Blitzstarts auf die Waldwege legt. Mit anderen Hundeschuhen ist er dann oft ausgerutscht und auf die Schnauze geflogen. Peinlich für einen Windhund ! Trus testet für uns regelmäßig Eure Toffler und Verbandsschuhe.

Die Toffler und auch die Verbandschuhe von Euch sind aber so super rutschfest mit der Gummisohle, dass er mit denen richtig Durchstarten kann. Da Eure Toffler und Verbandschuhe zusätzlich zum Klettband noch Reißverschluss haben, sitzen die bombenfest bei seinen Schnellstarts.

Die hat er noch nie verloren, die anderen Hundeschuhe verlor er ständig. Wir fanden das zwar nicht schlecht, weil wir dann immer länger im Wald und auf der Wiese blieben um diese zu suchen, aber für Trus war das saudoof, denn ohne Schuh hatte er dann Schmerzen, weil bei seiner Pfote doch nicht mehr alles da sitzt, wo es hingehört und er sich immer so schnell die Pfote aufläuft. Da er so groß ist, kann die Uta ihn ja nicht zum Auto tragen dann und so war das Gejammer immer groß, wenn er mal wieder einen Walker verlegt hatte. Mit den Tofflern und Verbandschuhen hingegen sei er wie eine Gemse im Urlaub durchs Gelände geturft und habe nicht EINEN verloren. Er drohte mir dann auch noch gleich an, dass er mich beim ersten Schnee wieder richtig durchtackern würde, denn selbst im Schnee würde man die Toffler nicht verlieren, wenn man tobt und das findet die Uta toll, weil sie dann nicht laufend neue Schuhe für ihn kaufen muss.

Na, ich fand das reichte noch nicht für einen Testbericht an Euch und deshalb fragte ich, ob nicht noch jemand was einfiele. Darauf sagte die Toffee, ich solle doch mal schreiben, wie sehr wir unsere Kudde lieben. "Unsere Kudde", ich glaubte nicht richtig zu hören. Das war ja wohl meine und nicht unsere. Dieser freche Fratz meint wohl, ich trete ihr meine Kudde ab, nur weil ich ihr manchmal Asyl darin gewähre ?! Da hat sie sich aber geschnitten !!! Die soll sich doch selber auf der nächsten Messe eine kaufen. Nur weil MEINE Kudde so groß ist, dass sie mit reinpasst, muss sie nicht gleich meinen sie beschlagnahmen zu müssen !

Klar, sie hat schon recht. Ich finde meine Kudde auch super, weil ich mich da so toll drin rumlümmeln kann, ohne Angst haben zu müssen, dass ich da gleich runterfliege. Der Rand ist aber auch zu praktisch ! Kann man auch toll als Kopfkissen einsetzen. Der Trus findet den Rand auch toll, weil der eh - egal wo er pennt - immer den Kopf nach draußen runterbaumeln lässt und das geht mit dem Rand nun mal prima. Die Irene mag unsere Kudde, weil die sich so toll im Auto zusammenquetschen lässt, wenn wir mal wieder zu viele Sachen transportieren müssen für den Tierschutz. Das ergibt sich ja manchmal ganz kurzfristig und als wir noch die Körbe im Auto hatten, da wusste sie dann nie wohin damit, wenn sie plötzlich große Sachen transportieren musste und keine Zeit mehr hatte, meine Riesenkunststoffwanne raus zu nehmen. Die Kudde stellt sie dann einfach senkrecht oder rollt sie zusammen.

Tja, und die Irene liebt die Kudden, die Ihr der Tierhilfe gespendet habt so sehr, weil sie überall einsetzbar sind im Tierheim. Frisch kastrierte Tiere erholen sich darauf gut und es macht nichts, wenn mal noch ein bisschen Blut nachtropft, weil man die Kudde so gut abwaschen kann. Selbst große Hundemütter mit vielen Welpen finden dort genug Platz und es stört keinen, wenn mal ein Pipi daneben geht.

Alte Hunde mit Arthrose oder Wirbelsäulenproblemen können sich mal richtig ausstrecken und müssen sich nicht - wie im Körbchen - zusammenkringeln und die Kudden passen auch so wunderbar in die Ecken der Quarantänezwinger, weil sie ja nicht oval, wie die Körbe, sind. So bleibt mehr Platz zum Rumlaufen für die Hunde.

Dem Faruco mit der Wirbelsäulenverletzung war es mit Eurer Spenden-Kudde erstmals möglich schmerzfrei zu schlafen, weil er sich doch richtig strecken konnte. Dem geht es übrigens - DANK Kudde - wieder supergut !

Auch dem armen, alten Rufo mit Spondylose und Arthrose hat es richtig gut getan, dass er sich mal ausstrecken konnte auf seiner Spendenkudde.

Während ich noch so überlegte, was ich Euch alles mitteilen könnte und mich auf meiner Kudde rumräkelte, kam die Irene. Sie kraulte mich. Ich muss übrigens mitteilen, dass sie dies jetzt noch viel öfter als sonst tut, weil ich in meiner Kudde manchmal so verdrehte Turnübungen mache, dass ich dann so niedlich aussehe, dass sie nicht anders kann als mich zu knutschen - auch ein angenehmer Nebeneffekt und dicker Pluspunkt für meine Kudde ! Ich fand das Kraulen so toll, dass ich vor Begeisterung meinen Büffelhautknochen in die Luft warf, den ich in der Kudde versteckt hatte. Ich spielte dann ein bisschen "mein Knochen, gib her" mit der Irene auf meiner Kudde. Wir steigerten uns immer mehr ins Spiel und hatten gerade tierischen Spaß, als ich versehentlich Irenes Pfote erwischte, statt des Knochens. Ich hatte verdammt feste zugelangt und die Irene schrie vor Schmerzen. Zwei dicke, fette, blaue Flecken entstanden sofort, wo ich meine Reißzähne rein gehauen hatte. Mein Gott, tat die mir leid ! Das hatte ich doch nicht gewollt !

Irene hüpfte stöhnend ins Badezimmer und ließ kaltes Wasser drüber laufen. Dann schmierte sie sich mit Traumeelsalbe ein, lutschte ein paar Arnika-Globuli und versuchte sich einen Verband anzulegen. War nicht einfach, denn sie ist Rechtspföterin und konnte das mit der linken Pfote nicht. Sie wollte den Verband am Ende fixieren, aber dazu hätte sie eine Schere benötigt und eine dritte Pfote, die sie nicht hatte. Da fiel der Irene Euer Pet-Flex Verband ein. Den konnte sie ja einfach mit den Zähnen abreißen, für den braucht man keine Schere. Sie benutzte den Pet-Flex um den Verband zu fixieren, den man ja trotz der süßen Hundepfoten drauf auch mal seinem Frauchen leihen kann, vor allem, wenn man gerade so einen Scheiß gebaute hatte wie ich.

Dann wollten wir spazieren gehen, aber mit der kaputten Pfote konnte sie uns schlecht "anziehen", denn verschließt Ihr doch mal bitte ein normales Halsband, wenn Ihr einen dicken Verband tragt ! Das Sabrogeschirr lässt sich hingegen mit einer Pfote anziehen, den Tipp sollte man vielleicht mal behinderten Menschen geben ?

So, wie ich das sehe, ist das jetzt doch noch ein ganz nett langer Testbericht geworden und ich hoffe, der hilft anderen Wuffies, dass ihre Leute ihnen gescheite Sachen kaufen. Wir sind jedenfalls bei der nächsten Hundeausstellung wieder da. Frauchen hat der Toffee eine eigene Kudde versprochen !

Wuff, wuff, Eure Winnie

Qualitätsprüferin der

Tierhilfe Licht im Dunkeln e.V.

www.tierhilfelid.de

P.S.: Frauchen hat auf der letzten Hundeausstellung endlich eine Kudde für Toffee und Trus gekauft, so dass ich nicht mehr teilen muss. Jetzt warten wir nur noch auf den Fellbezug, den Frauchen für meine Kudde bei Euch bestellt hat, weil ich doch inzwischen im Übereifer ein "T" hineingekratzt habe (ich war so sauer auf Toffee, weil sie dauernd meine Kudde blockierte...), dass ich damit verdecken könnte. Die etwas kleinere Kudde von Toffee passt dann auch quer super in den Golf von Irene und ist gleichzeitig unser Reisebett, wenn wir in Urlaub fahren.

Ich kann dann noch nachbellen, dass ich jetzt auch einen Schwappnapf von Euch bekommen habe auf der Ausstellung, der Irenes Auto fein trocken hält und mir Wasser bietet, wenn es jetzt so warm wird. Der Rand hält prima und endlich spritzt bei Irenes Raserstil kein Wasser mehr auf meine Decke.

Und noch ein P.S.: Der Vorstand der Tierhilfe Licht im Dunkeln e.V. hat inzwischen der Fa. Sabro das Gütesiegel

Und noch ein P.S.: Der Vorstand der Tierhilfe Licht im Dunkeln e.V. hat inzwischen der Fa. Sabro das Gütesiegel

verliehen. Wer wissen möchte, warum und weshalb und mehr darüber lesen möchte klickt bitte auf das Siegel.

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