
Ein Heim für alle F(e)lle und Federn ...
"die in love" bei Henny
Es war dunkel und müde versuchte ich den Bus vor mir nicht aus den Augen zu verlieren. In rasantem Tempo ging es über niederländische Feldwege. Vor mir im Bus unsere Mitarbeiterin Micheline, die mir den Weg wies.
Im Auto hinter mir lag Feliciano, ein Mixrüde, der seit seiner Geburt vollkommen blind war. Micheline hatte einen Pflegeplatz für den jungen Rüden gefunden. Eine tolle, medizinisch versierte Frau mit dem Herz auf dem rechten Fleck, hatte sie mir gesagt. Diese Dame mache schon lange Tierschutz und würde manchmal Tiere aufnehmen, die niemand mehr haben möchte. Sie würde sich nicht daran stören, dass Feliciano nichts sehen könnte und hätte Einfühlungsvermögen genug um Feliciano zu helfen mit seiner Blindheit umzugehen. Als Krankenschwester sei die Dame auch in der Lage zu sehen, wann Felicianos blinde Augen Behandlung bedürften und Augensalbe zu verabreichen, denn auch blinde Augen benötigen Pflege.

Der blinde Feliciano im Tierheim in Madrid.
Das alles war auch erforderlich, denn wir hatten einen Versuch gestartet. Feliciano hatte bisher eine kleine Begleiterin, die junge, kleine Terriermixhündin Mini, die für ihr Alter sehr, sehr ruhig war und voll in ihrer Aufgabe Feliciano zu führen und zu beschützen aufging. Wir wollten Mini aber die Chance geben - ein altersgemäß unbeschwertes- Leben zu führen und ihr diese Verantwortung abnehmen, damit sie ihre Jugend endlich unbelastet genießen konnte. Dieser Entscheidung waren wir uns sicher, aber dann musste Ersatz gefunden werden und jemand anderes musste die Verantwortung für Feliciano übernehmen. Das sollte zukünftig Henny tun.

Feliciano mit seinem kleinen Führhund Mini im spanischen Tierheim
Immer wenn wir Handicap-Tiere unterbringen, müssen wir darauf achten, dass die Tiere auf den Plätzen auch Unterstützung und Einfühlungsvermögen, nicht aber Mitleid erhalten. Denn gerade für Handicap-Tiere ist es wichtig, dass sie emotional und per Training zur Selbständigkeit geführt werden. Gejammere nutzt diesen Tieren nichts, sondern Hilfe zur Selbsthilfe.
Endlich fuhren wir langsam einen winzigen Feldweg entlang. Es war stockdunkel und kein Hof, kein Baum war erkennbar im Scheinwerfer. Vor mir hielt Micheline den Bus an. Ich stellte mein Auto dahinter ab und stieg aus. Matsch quaatschte unter meinen Turnschuhen. Ich tappte vorsichtig am Auto entlang zur Heckklappe und leinte Feliciano an. Dann hob ich ihn aus dem Auto und stellte ihn vorsichtig neben meinem Bein ab. Feliciano störte die Dunkelheit nicht (er sah sie ja nicht), aber er war stark verunsichert, hatten wir doch gerade vorher seinen Führhund Mini ins neue Zuhause gebracht und er war nun auf sich gestellt. Die vielen fremden Geräusche und Gerüche verwirrten ihn. Er zitterte. Mit der Leine zog ich ihn an mein Bein. "Feli, mein Bein ist jetzt Deine Mini", sagte ich zu ihm und der kluge Hund verstand mich gleich, obwohl er doch kein Deutsch konnte und gerade erst aus Spanien angekommen war. Er schmiegte sich an mein Bein und erinnerte mich an meine fast blinde Winnie als sie zu mir kam. Ich schluckte den Kloß im Hals runter. Auch er würde unter Anleitung lernen sich so frei zu bewegen, wie Winnie heute, sagte ich mir, WENN ... diese Henny nun die richtige Pflegemama war.
Aus der Dunkelheit kamen mehrere Personen auf mich zu. Hundegebell erklang im Hintergrund, ein Pferd wieherte. Die Umrisse einer großen Scheune wurden erkennbar im Licht einer Taschenlampe. Wir tapsten hinter Micheline her durch einen zugewucherten Garten. Plötzlich standen wir vor einer breiten Holzveranda mit Blumenkübeln. Selbst im Dunkeln sah es hier gemütlich aus. Das Haus erinnerte mich an ein Haus im Wilden Westen mit der großen Veranda. Auf der Veranda begrüßte mich Henny und nahm mir die Leine von Feli ab. Routiniert zog sie den verunsicherten Rüden an ihr Bein und machte genau dasselbe, was ich einige Minuten vorher getan hatte - sie gab dem Rüden einen Halt und zeigte ihm, an wen er sich halten musste. Feli drehte sich kurz in meine Richtung um. Ich sagte "ist ok, Feli, geh mit Henny" und er trabte an ihrer Seite ins Haus, als wenn er mich verstanden hätte. Wir kamen in einen gemütlich beheizten, kleinen Raum in dem es vor winzigen Hunden nur so wimmelte. Kleine, offensichtlich recht alte Yorkshireterrier und kleine Mixe kläfften uns an. Sie alle beschnüffelten Feliciano, der sich aufgeregt wedelnd an Hennys Bein schmiegte. Nacheinander stellte sie ihm die Hunde vor.

Einer der kleinen Hunde, die bei Henny leben vor dem Scheunentor
Einige hatten schon ganz trübe, milchige Äugelchen, andere kaum noch Zähnchen. Aber alle waren guter Dinge und sehr selbstbewusst. Sie zeigten uns gleich, wo ihre Lieblingsplätze waren. Einer verschwand in ein Körbchen, zwei hüpften auf die Couch. Eines der kleinen Mäuschen hüpfte gleich auf meinen Schoß als ich mich auf den angebotenen Platz setzte. Ein kleiner Ofen spendete gemütliche Wärme. Ich beobachtete die kleinen Hunde und konnte gleich sehen, dass sie alle - trotz ihrer Handicaps - fröhliche, kecke, kleine Mäuse waren. Es wurde zur Gewissheit: Henny würde die richtige Pflegemama für einen Handicap-Hund sein.
Henny begann Tee zu kochen und erklärte derweil Feliciano ruhig, dass der Ofen heiß wäre. Mit dem Schutz der Leine in der Hand ließ sie ihn langsam näher kommen und mit der Nase die Hitze spüren. Die Frau verstand ihr Handwerk! Dann zeigte sie ihm das Zimmer und führte ihn an der Leine herum. Neugierig beschnüffelte er die Umgebung, die Tisch- und Stuhlbeine, orientierte sich dabei und wedelte mit der Rute als er mein Bein fand. Ich streichelte ihn. Hier würde er es gut haben ! Ich schaute aus einem Fenster rüber ins nächste Zimmer. Was war das ? Ich schloss die Augen und öffnete sie erneut um sicher zu sein, dass sie mir keinen Streich spielten. Im Nebenzimmer stand ein Pferd !!!!
Die - noch sehr junge - Vienna wurde von Henny freigekauft aus schlechter Haltung
Gemütlich Heu kauend schaute ein Norweger über eine Halbtür in den Raum. Ein Pferd in der Wohnung ??? Diese Frau gefiel mir ! So wollte ich auch leben ! Ich fragte nach der Toilette und bekam den Weg gewiesen. Komische schmale Türen hatte die hier. Ich quetschte mich durch die Tür zur Toilette und musste darauf achten keine kleinen Hunde einzuklemmen, die mir gefolgt waren. Später erklärte mir Micheline, dass Henny in einem riesigen Wohnwagen leben würde, den sie quer in eine Scheune eingebaut habe. Ach, daher die schmalen Türen und daher das Pferd in der "Wohnung". Das Pferd stand in der Scheune nebenan, vom Wohnzimmer aus sichtbar. In der Scheune standen etliche Hundekörbe und ein Sofa.

Finca und Feliciano an der Hundecouch Finca macht ein Nickerchen im Hundekorb
Eine große Kübelpflanze stand in der Ecke. Trotz des gepflasterten Bodens gemütlich wie ein Wohnzimmer. Hier fühlten sich die Hunde genauso wohl wie in der kleinen Stube im Wohnwagen. Und hier störte es auch auf den Pflastersteinen niemanden, wenn ein Hund ein Bächlein macht, denn einige der kleinen Frätzchen konnten nicht mehr lange einhalten aufgrund ihres Alters.

Der kleine Ramón auf dem Sessel in der Stube
Vom Mittelraum der Scheune waren die verschiedenen - nach innen durch Halbtüren einsehbaren - Stallungen zu sehen. Hängebauchschweine gab es hier und auch Federvieh, was laut schnatternd und schimpfend den Hof bewacht. Alle wirkten wie eine glückliche Familie und alle Augen folgten Henny, der ruhigen, leisen Dame in ihrer Mitte. Hier würde Feliciano seine Mini schnell vergessen können und genug Halt finden mit seinem Leben klar zu kommen. Henny war mir von ihrem ersten Auftreten an sympathisch und so wundert es wohl niemanden, dass wir den Kontakt ausbauten.
Links Mistral - ebenfalls aus schlechter Haltung gerettet von Micheline - rechts Vienna, die von Henny freigekauft wurde
Wir freuten uns dann auch sehr zu hören, dass Mini sich erwartungsgemäß zu einem fröhlichen, quirligen und - überhaupt nicht ruhigen - jungen Hund entwickelte, der wie ein Flummi springt und rennt und bar ihrer Aufgabe Feliciano zu führen und zu schützen, quietschfidel heute bei Micheline im Rudel ihr Unwesen treibt ;-)). Henny hatte also nicht nur Feliciano ein Zuhause gegeben, sondern auch Mini die Möglichkeit gegeben sich altersgemäß zu entwickeln.
Die kleine ernsthafte Blindenhundführerin Mini früher...

... ist heute ein kecker, kleiner Clown und heißt Mups ! Neues Leben - neuer Name !
Es war mir klar, als ich Henny kennen lernte, dass SIE die Richtige wäre um Feliciano zu fördern, aber was ich dann auf einem meiner nächsten Besuche hörte und sah, verschlug selbst mir die Sprache, wo ich schon etliche Handicap-Hunde zur Selbständigkeit erzogen hatte und Wunder gewohnt war. Es begann damit, dass ich auf den Hof fuhr und FELICIANO !!!! mir das große, schwere Scheunentor öffnete, um mich willkommen zu heißen. Er war nicht nur selbstbewusst, sondern Rudelboss !!! geworden, zeigte mir stolz "seinen" Hof und brachte mich zu Henny.

Auch Feliciano - damals benannt nach einem blinden Sänger - legte im neuen Leben seinen alten Namen ab und heißt heute José. Hier lässt er sich von Micheline streicheln.
Oh, das sei nichts Außergewöhnliches, erklärte mir Henny. Sie habe ein Schwein, dass manchmal etwas desorientiert und tollpatschig wäre und den Weg über die Weiden nach Hause gelegentlich nicht fände. Feli, der nun zu José umbenannt worden war, würde aber regelmäßig alle Tiere des Hofes im Auge behalten und wenn das Schwein mal wieder fehlen würde, dann würde er halt das Scheunentor öffnen und sich auf die Suche machen.
"Auf die Suche machen" ist ja nun keine Selbstverständlichkeit für einen komplett blinden Hund. José hatte aber gelernt seiner Nase zu vertrauen - jetzt, wo ihn keine Mini mehr führte - und hefte dann die Nase auf den Boden und ginge das Schwein auf den Feldern suchen. Energisch würde er es dann nach Hause treiben, bis es wieder im sicheren Stall wäre.
Viele Spaziergänge über die Felder hatte Henny mit ihm gemacht, ihn dabei auf Pfiffe konditioniert und so hatte José schnell gelernt, sich sicher auch ohne Leine zu bewegen und Gefahren aus dem Weg zu gehen. Er hatte gelernt seinen Ohren und seiner Nase zu trauen und wo das nicht weiter half, Hennys Fernführung über die Pfiffe zu folgen. Die neu gewonnene Freiheit hatte ihm das Selbstbewusstsein gegeben auch alleine gut zurecht zu kommen und er genießt das sehr. Dank dieses Selbstbewusstseins war er zum Rudelboss - gleich hinter Henny - geworden und erfüllt die Rolle mustergültig.

Henny mit einem Teil ihres Rudels

Die Tiere sind wichtiger Bestandteil von Hennys Leben und Wohnung ;-))
Nachdem José mich begrüßt hatte wie eine alte Bekannte, stellte ich ihm ein neues Rudelmitglied vor: Finca ! Die alte Hündin aus dem gleichen Tierheim in Spanien war im Tierasyl zum Problem geworden. Etliche Zähne fehlten ihr aufgrund des Alters und sie war der gängigen Ernährung im Tierheim mit Trockenfutter nicht mehr lange gewachsen. Ihre Arthrose benötigte Wärme und weiche Unterlagen, die man ihr im sandigen Tierheim im Winter nicht bieten konnte. Regelmäßige medizinische Betreuung aufgrund der Leishmaniose von Finca war auch erforderlich. So hatten wir uns sehr gefreut, dass Finca zu Henny übersiedeln durfte.
Finca beim Nickerchen mit zwei kleinen, alten Yorkies
Eine Menge Tiere kosten eine Menge Geld, besonders, wenn man nur die Ärmsten der Armen bei sich aufnimmt und diese körperliche Gebrechen haben. Fincas Paketpatin, Jackie, hatte daher zugesagt, Finca auch weiterhin mit Hilfslieferungen in Paketform zu unterstützen. Nur, dass diese Pakete nun nicht mehr nach Spanien ins Tierheim gehen würden, sondern nun in die Niederlande zu Henny. Da Jackie super darauf achtet, dass das Spendenfutter in den Paketen auch dem Krankheitsbild ihrer Patenhündin entspricht, ist das schon eine Erleichterung für Henny, die viele hungrige Mäuler zu stopfen hat.

Die alte Finca auf der Couch in der Stallscheune - immer in der Nähe von Henny.
Kurz nachdem José ;-)) und Henny Finca aufgenommen hatten, zeigte sich wie gut unsere Entscheidung des Umzugs von Finca war. Henny war aufgefallen, dass Finca zunehmend schlechter fraß und ging mit ihr zum Tierarzt. Dieser stellte eine hochgradige Vereiterung im Zahnfleisch fest, die aufgeschnitten werden musste. Dabei fand der Tierarzt ein zigarettengroßes !!! Stück Holz in Fincas Gaumen, was sie sich wohl im Spiel bereits in Spanien ins Fleisch gebohrt haben musste und was sich übel entzündet hatte.
Bei einem meiner nächsten Besuche, zeigte mir Henny das Stück Holz, was der Tierarzt ihr in ein Reagenzglas gepackt hatte - quasi zur Erinnerung an die Qualen, die der Hund still erlitten hatte. Die Wunde wurde mehrfach gespült, Antibiotika halfen die Entzündung in den Griff zu bekommen. Henny berichtete, dass Finca, die sich bei meinem nächsten Besuch genüsslich zwischen kleinen Yorkies auf einer warmen Decke auf dem Sofa, nahe beim Bollerofen ausschlief, seither täglich jünger geworden war. Sie macht inzwischen lange Spaziergänge über die Felder mit, hat Muskeln aufgebaut, die ihr helfen die Arthrose zu ertragen, jagt sogar Mäuschen und junge Vögel, die sie schneller verspeist als Henny sie ihr abjagen kann und spielt mit den anderen Hunden. Ja, sie SPIELT !!!! unsere alte Lady Finca !!! Gibt es ein besseres Zeichen für Wohlbefinden als das, bei so einer alten, kranken Dame ? Monate schon musste das Stück Holz im Fleisch gesteckt haben, nach dem Grad der Entzündung, die niemand bemerkt hatte. Vermutlich hatte das Tierheimpersonal so manche Unpässlichkeit von Finca auf die Arthrose oder die Leishmaniose geschoben und es war tatsächlich die Entzündung im Maul. Aber daraus kann man dem geschundenen Tierheimpersonal keinen Vorwurf machen. Sie müssen 80 Hunde versorgen und beobachten, die Pflegestellen wesentlich weniger und so kann auf den einzelnen Hund besser eingegangen werden.
Nachdem Henny traurig den Verlust einiger kleiner, uralter, kranker Hunde zu beklagen hatte, hat sie sich entschlossen auch Ramón eine Heimat zu geben. Der zwar noch junge Rüde hatte im Tierheim keinerlei Vermittlungschance. Niemals im Leben habe ich einen Hund mit so krummen Beinen gesehen !!! Nach den Röntgenaufnahmen kann man nur spekulieren, ob es sich um alte, falsch verheilte Frakturen aufgrund einer Misshandlung oder eines Unfalls handelt, oder um rachichitische Veränderungen aufgrund von mangelhafter Ernährung im Welpenalter oder genetischer Schädigungen.

Ramón wird hier auch mit krummen Vorderläufen geliebt...
So jedenfalls wollte ihn niemand haben. Alle hatten Angst vor Folgeschäden aufgrund der krummen Vorderläufe, die wild in die Gegend treten und Kellerfenster eintreten könnten. Sicher wird Ramón irgendwann aufgrund der Fehlbelastungen Arthrose und andere Schäden entwickeln. Schnell wird er auch müde, aber er ist ein liebeswerter, fröhlicher Hans-Dampf, der altersentsprechend gerne spielt und tobt. Bei Henny wird Ramón so geliebt, wie er ist ! Als Handicap-Hund mit vielen Qualitäten.

... und genießt die Schmuseeinheiten von Henny
Und bei Henny hat er eine neue Aufgabe gefunden: Er beschützt sein Frauchen Henny tapfer gegen Alles und Jeden ! Henny lacht viel über den tollpatschigen Clown und hat viel Freude an ihm. Sie nimmt ihn, wie ihn die Natur schuf und wird ihm nicht - wie operationswütige Tierärzte vorgeschlagen hatten - zig Operationen zumuten, bei dem ihm mehrfach die Knochen gebrochen werden, damit viiiiiiielleicht eine optische Besserung seines Erscheinungsbildes und Ganges zustande kommen. Ramón hat gelernt mit seiner Behinderung zu leben und legt entsprechend Ruhepausen ein, was ihm hier bei den vielen alten, gebrechlichen Hunden nicht schwer fällt.

Ja, jetzt bin ich da, wo ich hingehöre !!!, sagt Ramón
Hier wird er nicht überfordert und kann leben, wie er es genießen kann. Hier darf jedes Tier sein, wie es möchte und kann:
So ist José ein stürmischer aufgeweckter "ich-finde-alles-und-jeden-super" Hund.
Finca ist alt, aber sehr glücklich. Sie rennt sogar, geht jeden (!) Tag mit auf der Spazierrunde, und fängt sogar noch Mäuse und junge Vögel, die sie dann auch schnellstens verspeist. Brrrrr !!! (liebe Patin Jackie - wie wäre es mit einer Spende Wurmtabletten für Finca ? ;-))

Viel Schlaf und Ruhe brauchen die alten Hunde, wie Finca - die haben sie hier auf dem abgelegenen Hof
Ramon geht es super, er ist verspielt und ausgelassen und verteidigt energisch sein neues Frauchen!!!
Dank Henny geht es diesen Tieren gut - im Tierheim wären sie im wahrsten Sinne des Wortes "vor die Hunde gegangen" !!!
Wir brauchen solche "die-in-love-Plätze", denn diese Tiere genießen das Leben genauso, wie gesunde, junge Tiere ohne Handicap. Sie haben Freude am Leben, quälen sich nicht und WOLLEN LEBEN !!!
Unsere Aufgabe ist es, ihnen die Möglichkeiten zu schaffen, z. B. indem der Verein, die Spender sowie die Paten solche "die-in-love-Plätze" unterstützen, denn wer einmal eine saftige Tierarztrechnung bekommen hat, weiß, dass diese Kosten einen in den Ruin treiben können.
Wir bitten Sie also inständig:
Helfen Sie mit Spenden für unsere die-in-love-Tiere !
Unterstützen Sie die Tiere mit Geld- und Paketpatenschaften (Stichwort:Henny, oder den Namen des Tieres) !
Auf Pflegestellen wie Hennys Bauernhof, gibt es noch viele andere Tierschutztiere, die unserer Hilfe bedürfen, wie zwei Pferde, zwei Hängebauchschweine, etliches Geflügel und weitere Hunde ( einen Bouviermix, einen Rauhaardackel, zwei Jack-Russellterrier und ein kleines, lahmes, inkontinentes Yorkimädelchen ). Sie alle hatten eine traurige Vergangenheit, bevor sie bei Henny landeten, freigekauft wurden oder von ihr aus Tierheimen gerettet wurden.

Henny mit Max, dem Bouviermix und Ramón. Jedes Tier bei Henny hat eine lange und traurige Vergangenheit hinter sich.
An Sachspenden werden bei Henny ständig benötigt:
Wolldecken, Baumwollbettwäsche, große Frotteehandtücher, Inkontinenzeinlagen oder -laken, Trocken- u. Feuchtfutter, Zusatzfutter für alte und knochenkranke Hunde, wie Grünlippmuschelextrakt ...
... und natürlich Geldspenden für die anfallenden Tierarztrechnungen und Medikamente.
Irene Schellenbeck
für die
Tierhilfe Licht im Dunkeln e.V.
Weitere Pflegestellenberichte...Irene Schellenbeck
für die
Tierhilfe Licht im Dunkeln e.V.
Weitere Pflegestellenberichte...