Knigge für Hundehalter

Hunde sind nicht mehr NUR gern gesehene Mitglieder unserer Gesellschaft. Dies liegt beileibe nicht an den vierpfotigen Gesellen, sondern NUR an den Hundehaltern! Wir finden dies als Tierschutzverein sehr traurig, denn Hunde geraten darüber immer mehr in Verruf. Dringend wäre ein "Knigge für Hundehalter" erforderlich, den wir hier beginnen und fortsetzen werden. Je mehr sich Menschen über Hunde aufregen müssen, um so mehr gibt es Menschen, die Hunde hassen, vergiften, treten, schlagen oder sonst wie misshandeln. Daran kann jeder Hundehalter aktiv etwas tun. Verhält man sich rücksichtsvoll und hat sein Tier im Griff, dann braucht niemand Anstoß zu nehmen.

Niedersachsen erwägt eine Gesetzesänderung. Dort will man wegen erneut gestiegen Beißvorfällen mit großen Hunden offensichtlich erneut die Landesgesetze ändern. So soll ein Wesenstest für jeden Hund über 40 cm oder/und über 20 kg eingeführt werden. Besteht der Hund diesen nicht, so soll Leinenpflicht und Maulkorbpflicht bestehen. Dies ist eine erneute Einschränkung für die Hunde, die unter verantwortungslosen Haltern zu leiden haben und wird erneut zu "Selbstjustiz" von Hundehassern führen. Zudem ist es eine Frage der Zeit, wann andere Bundesländer sich anschließen.

Nun sollte jeder verantwortungsbewusste Hundehalter einen solchen Test nicht scheuen, stolz sein, wenn er als Hundehalter geprüft oder getestet wird und sein Wissen zeigen kann. Jeder Tierschützer sollte einen solchen Test nur begrüßen, WENN denn nicht jedes Gesetz leider nur so gut wäre, wie die ausführenden Organe, die die Einhaltung überwachen und die Tests abnehmen. Leider haben wir in der Vergangenheit feststellen müssen, dass diese Personen in der Praxis häufig nicht so kompetent sind. Schon mit der Einführung des Landeshundegesetzes hörte man von schlimmen Fällen. Es krankt schon alleine an verantwortungsbewussten, einfühlsamen Hundetrainern, die in viel zu geringer Zahl zur Verfügung stehen, um die Hunde auf diese Wesenstest vorzubereiten. Solange sich jeder Hinz und Kunz Hundetrainer schimpfen darf, der einmal einen Hund angeschnauzt hat oder eine Leine in der Hand hielt und die Berufsbezeichnung Hundetrainer keinem Schutz unterliegt, wird es mehr schwarze Schafe als gute Hundetrainer geben. Das Fernsehen mit seinen - teilweise unterhalb jeder Diskussionsgrenze stehenden - angeblichen Hunde"fach"leuten, die teilweise haarsträubende Erziehungsmethoden an Laien weitergeben, trägt obendrein dazu bei, dass solche angeblichen "Hundefachleute" sich zu Hauf auf dem Markt tummeln.

Immer wieder bekommt der Tierschutz Hunde herein, die mit äußerst fragwürdigen und oft gefährlichen Methoden von Hundetrainern restlos versaut worden sind. Jahrelang blockieren dann solche Hunde Pflegestellen oder Zwinger guter Tierheime/ Tierschutzvereine, weil sie kaum risikoarm zu vermitteln sind. Oftmals sind die Hunde durch fragwürdige oder zu verabscheuende Erziehungsmethoden sogar brandgefährlich für Menschen geworden.

Der nächste fragwürdige Punkt sind die Methoden mit denen das Wesen der "gefährlichen Hunde" eingeschätzt werden soll. Das variiert von Bundesland zu Bundesland und lässt uns oft das Fell zu Berge stehen. In einer Gegend gibt es Prüfer, die die Hunde von fremden Menschen auf den Rücken werfen lassen, um zu sehen, ob der Hund sich dies gefahrlos gefallen lässt. Ja, Sie haben richtig gehört. Ich frage Sie, welcher Hund mit gesundem Selbstbewusstsein muss sich eine solche Behandlung wehrlos gefallen lassen von einem FREMDEN? Würden Sie sich von einem Fremden auf den Rücken werfen lassen ohne sich zu wehren? In anderen Bundesländern bedroht man Hund und Führer mit einem erhobenen Stock. Der Hund soll ruhig dabei zusehen und gelassen bleiben um sein gutes Wesen unter Beweis zu stellen! Ich frage Sie, was erwarten Sie von Ihrem Hund, wenn Sie oder Ihr Hund mit einem Stock bedroht werden? Soll der Hund ruhig bleiben, bis der Täter zuschlägt? Ich kenne grottenbrave, gelassene Hunde, die nie einem guten Menschen ein Haar krümmen würden, aber ihr Leben für ihren Halter geben würden. Meist sind das nicht mal die, auf den Mann abgerichteten, Hunde, sondern eher die lieben Begleithunde mit enger Bindung zur Familie, die in ernsthaft gefährlichen Situationen - Gott sei Dank - ihre Familien verteidigt haben. Würden Sie sich von einem Stock bedrohen lassen ohne sich zu wehren. Da kann man doch berechtigte Zweifel an den Wesenstest erheben, oder?

Dann kommen noch die ausführenden Organe, die die Prüfungen abnehmen. Wie gut, wie erfahren sind sie denn? In manchen Ländern nimmt der Amtsveterinär diese Prüfungen ab. Erstaunlicher Weise haben wir in einigen Gegenden schon Amtsveterinäre kennen gelernt, die nicht gerade mit Hundeerfahrung und Sachkenntnis glänzen konnten. In anderen Ländern delegiert der Amtsveterinär diese Prüfungsabnahme auf Berufshundeführer von Zoll oder Polizei. Über die Sachkenntnis und Kompetenz einiger dieser Personen kann man ebenfalls diskutieren, aber das tun wir hier nicht, sonst könnten Leser dies vielleicht als Beamtenbeleidigung auslegen.

Jedenfalls sind Zweifel bezüglich ordentlicher Wesenstests nicht von der Hand zu weisen und daher folgt nun der Hundeknigge, der Ihnen helfen soll, dass SIE mit IHREM Hund nicht unangenehm auffallen:

Führen Sie bitte ausreichend Hundekotbeutel mit sich und entsorgen Sie die Hinterlassenschaften Ihres Hundes. Niemand hat gerne stinkende Schuhe. Keine Mutter findet es prickelnd, wenn ihr Kleinkind mit stinkigem Dreck an den Fingern vom Spielen kommt. Wir alle möchten im Sommer gerne mal auf einer Wiese liegen, ohne Angst zu haben Hundehaufen an den Klamotten kleben zu haben. Zudem sind Hundehalter dazu verpflichtet die Hinterlassenschaften der Hunde zu entfernen und müssen mit einem Bußgeld rechnen, wenn sie dies nicht tun.

Bitte leinen Sie Ihren Hund an, wenn Jogger, Radfahrer, Kinder oder ausländische Mitbürger Ihnen entgegenkommen. Wir alle wollen auf dieser Welt leben und wo viele Menschen zusammen kommen, muss gegenseitige Rücksicht geübt werden. Der Jogger, Radfahrer weiß nicht, dass Ihr Hund vielleicht freundlich und lieb ist. Er könnte Angst haben, denn schon viele Jogger, Radfahrer sind aufgrund des Hetztriebes von Beutegreifer Hund zu Schaden gekommen. Sie werden sehen, wenn Sie dies tun, dann grüßen viele Jogger und Radfahrer sehr freundlich und bedanken sich sogar. Mütter haben oft Angst um ihre Kinder, besonders wenn diese klein sind. Zeigen Sie Verständnis und leinen den Hund an, wenn Kinder entgegen kommen. Hunde spüren evt. die Angst, zeigen Interesse an den Kindern und gehen erst recht hin, obwohl sie sonst vielleicht gar nicht an Kindern interessiert sind. Zudem haben Kleinkinder oftmals einen Keks, ein Brötchen oder ein Eis in der Hand und die Hunde könnten die tiefe Handhaltung der Kinder als Essensaufforderung sehen. Ausländer, je nach Herkunftsland, haben mit Hunden andere Erfahrungen gemacht als wir in Deutschland. In manchen - besonders südlichen - Ländern sind viele freilaufenden Hunde bissig, da aufgrund der Gegebenheiten mehr Wach- und Schutzhunde gehalten werden. Lachen Sie also nicht über die Angst einiger Ausländer vor Hunden. Leinen Sie einfach den Hund kurz an, das tut dem Hund nicht weh und macht Hundehalter und Hunde beliebter.

Bitte leinen Sie Ihren Hund aus den genannten Gründen auch an, wenn Sie an einem Spielplatz entlang gehen. Hunde haben selbstverständlich auf Spielplätzen nichts zu suchen und Besucher des Spielplatzes (Mütter oder Väter mit kleinen Kindern) könnten Angst haben, wenn Sie den Spielplatz passieren, dass der Hund außer Kontrolle gerät. Die fremden Menschen kennen ja Ihren Hund nicht.

Lassen Sie Ihren Hund nicht in Vorgärten pinkeln oder an Hauswände. Sie als Hausbesitzer fänden es auch nicht schön, wenn Sie ständig gelbe Urinflecken auf dem Rasen hätten, teuer gekaufte Blumen eingehen, weil sie in Urin ersticken, Häufchen entsorgen müssten oder Ihre Wände restaurieren müssen, weil Urin Putz und Anstrich schädigen. Eine ebensolche Unsitte ist es, seinen Hund an Autos urinieren zu lassen, denn dies greift Lack und Gummi an. Jeder Hund, der an einen Platz uriniert, animiert andere, nachfolgende Hunde es ihm gleich zu tun. So ist es vermutlich nicht NUR Ihr Hund, der Vorgarten, Putz oder Lack verdirbt.

Lassen Sie Ihren Hund nicht unangeleint zu angeleinten Hunden laufen. Sehen Sie einen angeleinten Hund, nehmen Sie bitte auch Ihren Hund an die Leine. Halten Sie Abstand - egal wie brav und verträglich Ihr Hund ist. Der andere Hund ist kaum grundlos angeleint. Er kann unverträglich sein, Angst haben, unkontrollierbaren Jagdtrieb haben oder schlecht hören. Es kann ein unerfahrener Hundeführer mit ihm unterwegs sein oder der Hund ist krank, behindert oder frisch operiert. Vielleicht handelt es sich auch nur um eine läufige Hündin, die nicht belästigt werden soll von jedem Rüden, der vorbei kommt. Zudem sind manche Hündinnen in der Läufigkeit nicht besonders verträglich. Auch solche Hunde müssen ausgeführt werden. All dies wissen Sie nicht. Sie sollten daher Rücksicht nehmen und Ihren Hund anleinen. Halter von Hunden über 20 kg oder/und über 40 cm haben dies im Sachkundenachweis gelernt, aber befolgt wird es von vielen Hundehaltern nicht - so nach dem Motto "Warum? Mein Hund ist doch lieb!" Sehr traurig, denn dies führt zu unnötigen Belästigungen und schadet dem Ansehen der Hunde und Hundehalter im Allgemeinen.

Sehen Sie einen Hund intensiv mit Ball oder anderen Spielzeugen spielen, dann halten Sie Ihren Hund fern. Es könnte sich um einen "Ball- oder Kongjunkie" handeln, der sein Spielzeug verteidigt und so kann es zu einer unnötigen Beißerei kommen, wenn der eine Hund seine Ressource Spielzeug verteidigt und der andere Hund hinläuft.

Verhindern Sie, dass Ihr - ach so freundlicher Hund - zur Begrüßung an Menschen hochspringt und ihnen zur Begrüßung die "Lefzen" lecken will. Für den Hund ist dies ein normales Verhalten - für den Mensch, dessen Klamotten verdreckt werden oder der umgeschubst wird und sich verletzt, nicht. Gerade Besitzer von Junghunden sollten darauf achten, denn dies ist Junghund-typisches-Verhalten.

Trägt Ihr Hund einen großen Stock spazieren, dann achten Sie bitte darauf, dass er im Vorbeilaufen den Stock nicht gegen die Beine von Spaziergängern schlägt. Der Hund ist nicht in der Lage den Seitenabstand zu Spaziergängern einzuschätzen, Sie schon. Niemand mag es, wenn er einen Knüppel von hinten in die Kniekehle gedonnert bekommt. Niemand mag eine geprellte Kniescheibe und niemand mag es, wenn sein neuer Mantel Schmutzspuren von einem nass gesabberten, im Dreck gelegenen Stock aufweist.

Halten Sie Ihren Hund von Picknickdecken fern. Dort essende Menschen mögen es vielleicht nicht, wenn ein fremder Hund mit schmutzigen Pfoten über ihre Picknickdecke läuft, ihre Lebensmittel frisst oder nach einem Bad nass tropfend auf ihr Butterbrot sabbert.

Halten Sie Ihren Hund vom Grill fern. Nicht nur, dass Ihr Hund etwas Schädliches fressen könnte oder sich verbrennen könnte. Nein, die Menschen, die grillen könnten sich bedroht fühlen oder es nicht mögen, dass ein sich nähender Hund ihre Würstchen gefährdet.

Halten Sie mit Ihrem Hund Abstand von Kleinkindern - auch mit Ihrem angeleinten Hund. Die unkoordinierten Verhaltensweisen und Bewegungen von Kleinkindern könnte der Hund missdeuten. Gelegentlich fallen Kleinkinder alleine vor Schreck um, wenn sie plötzlich einen Hund wahrnehmen und - glauben Sie mir - verletzt sich das Kind, haben SIE schlechte Karten vor dem Gesetz. Sie könnten verantwortlich gemacht werden.

Eine absolute Unsitte, die wir oft im Wald und auf Spazierwegen beobachten, ist es, wenn Hundehalter ihren Hund zu Kinderwagen hin laufen lassen. Kinderwagen sind oft für Hunde ein Magnet, weil sie doch so nett nach Keksen riechen. Viele Hunde lieben Kinder, gehen gerne hin und lecken den Kindern die gut duftenden Kekshände oder das Gesicht. Vom Hund sicher nett gemeint, von Müttern jedoch verachtet. Mütter von Kleinkindern haben eine andere Einstellung zu Hygiene als Hundehalter, glauben Sie mir. Und es ist verdammt schwierig für eine Mutter warmes Wasser und Reiniger mit durch den Wald zu schleppen. Unser Traum wäre es, wenn es endlich nur noch Kinder gäbe, die keine Angst vor Hunden hätten, denn dies würde der Sicherheit von Kindern und Hund dienen. Aber so ist es leider nicht. Es gibt Mütter, die Angst vor Hunden haben und es gibt Kinder, die Angst vor Hunden haben. Darauf haben Hundehalter Rücksicht zu nehmen. Manch großer Hund ist mit seinem Kopf auf Höhe des Kinderkopfes, wenn das Kind im Kinderwagen sitzt. Überlegen Sie sich doch einmal, wie bedrohlich das für Mutter und Kind wirkt, denn diese wissen nicht, dass IHR Hund brav ist. Kinderkekse und Eistüte sind übrigens keine artgerechte Hundeernährung und können auch Ihrem Hund schaden.

Toll, wenn Ihr Hund so gut hört, dass er an einer Straße frei laufen kann. Nur erlaubt das kaum eine Gemeindeordnung und obendrein lenkt ein freilaufender Hund neben der Fahrbahn die Autofahrer ab und kann zu Unfällen führen. Also leinen Sie Ihren Hund bitte an der Straße an. Ein Hund ist ein Tier und Tiere sind nie voll berechenbar. Sie schützen auch Ihren Hund dadurch, denn schon viele Hunde sind - nachdem sie jahrelang zuverlässig nie über die Straße liefen - dann doch plötzlich herüber gerannt, weil sie etwas interessantes sahen.

Erkundigen Sie sich bitte nach der jeweiligen Verordnung für Hundehalter in den Städten, wo Sie sich aufhalten mit dem Hund. Und halten Sie sich an die Vorschriften. Denken Sie auch im Urlaub daran sich nach der jeweiligen Verordnungen zu erkundigen.

Lassen Sie Ihren Hund nicht unnötig bellen oder kläffen. Das nervt andere Menschen und sorgt dafür, dass Ihr Hund - und pauschal auch gleich andere Hunde - unbeliebt werden.

Zeigen Sie Verständnis, wenn Halter von kleinen Hunden diese auf den Arm nehmen, wenn ein großer Hund ihnen begegnet. Leinen Sie Ihren Hund an und halten Sie Abstand. Gehen Sie zügig weiter. Auch wenn man sie gelehrt hat, dass es falsch ist, einen Hund auf den Arm zu nehmen, beachten Sie dies bitte trotzdem. Die Halter der Minihunde haben nicht ungerechtigt Angst vor großen Hunden. Jedes Jahr beißen große Hunde Kleinere tot. Und mal im Ernst - ich weiß auch, dass es nicht immer ratsam ist einen Hund auf den Arm zu nehmen, aber haben Sie schon mal versucht blitzschnell einen bodennahen Hund anzuleinen? Haben Sie sich schon einmal bewusst die winzigen Ösen an den Minihalsbändern angesehen und die winzigen Leinenkarabiner bedient? Nein, schade! Sonst würden Sie verstehen, warum die Halter kleiner Hunde eher den Hund schnell auf den Arm nehmen als ihn anzuleinen. Da braucht man nämlich eine unglaubliche Feinmotorik und eine Brille dazu. Auf den Arm nehmen geht da viiiiiieeeeel schneller.

 

Durch die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und des Hundehalter-Knigge machen Sie sich und Ihren Hund beliebt und wirken entgegen, dass immer weniger Freilaufflächen für Hunde zur Verfügung gestellt werden und immer mehr durch Vorschriften reglementiert wird.

Helfen Sie mit, dass Hundehalter und Hunde wieder beliebter werden. DAS ist aktiver Tierschutz!

Jeder gut erzogene Hund macht Werbung für Hunde.

Jeder schlecht erzogene Hund sorgt für mehr Hundehasser.

 
TASSO-Newsletter

 

Niedersachsen erwägt neues Hundegesetz

 

Wie die Hannoverische Zeitung am 11. Mai 2009 mitteilte, will der Landtag in Niedersachsen im August über ein neues
Hundegesetz abstimmen. Dem Gesetzesvorhaben war ein bedauerlicher Beißvorfall vorausgegangen, bei dem 2 Mädchen durch
einen Rottweiler verletzt wurden. Die neue Regelung, die Maulkorb- und Leinenzwang ebenso vorsieht wie Wesenstests,
beträfe – und das ist neu - alle Hunde, ganz gleich welcher Rasse, ab einer Schulterhöhe von 40 cm oder einem Gewicht
von 20 Kilogramm. „Die Verlagerung von der Rasse hin zur Größe eines Hundes als Bemessungsgrundlage für dessen
Gefährlichkeit wird der Realität auch nicht gerecht werden“, schätzt Philip McCreight von TASSO das Vorhaben der
niedersächsischen Landesregierung ein. Inzwischen dürfte allseits bekannt sein, dass das Problem meist am anderen Ende
der Leine zu suchen ist, so der Leiter der TASSO-Zentrale weiter. Ein Sachkundenachweis für Hundehalter wäre die
logische Konsequenz. Alle Vorhaben, die die besondere Kommunikation zwischen Mensch und Hund nicht berücksichtigen,
dürften zum Scheitern verurteilt sein, machen das Tier unter Umständen noch aggressiver und sind aus tierschützerischer Sicht abzulehnen.

Unter www.hundelobby-seevetal.de  können Sie einen Protestbrief an die Niedersächsische Landesregierung schreiben.

Fortsetzung