
Erfahrungsberichte
Konstanze Ratschkowski für die PROA Madrid:
Nach meiner Ankunft in Madrid, nahm mich ein junger Mann mit einem Pappschild in der Hand, das die Aufschrift "PROA" trug, am Flughafen in Empfang. Carlos Rojas, Vorsitzender der PROA Madrid, fuhr mich zum Tierheim und ich wurde gleich von lautem Gebell begrüßt. Bei einem Rundgang durch das Tierheim erklärte man mir die Arbeiten, die täglich zu erledigen wären. Hier verlor man keine Zeit und konnte es auch nicht, denn meine Einweiser wurden selbst dringend als Helfer benötigt.
In den darauf folgenden Tagen rollten wir die schwer gefüllte Futtertonne durch alle Gehege, ebenso unzählige Schubkarren mit Wasserkanistern. 85 Hunde und 60 Katzen haben großen Hunger und Durst, besonders im Sommer. Logisch, dass da auch WAS wieder kommt und somit bestand die letzte Runde darin, unzählige Häufchen und Haufen einzusammeln und zu entsorgen.
Eine echte Knochenarbeit bei 40 Grad im Schatten (wenn dann mal Schatten vorhanden war), langen Wegen und dieses ständige "auf und zu" der Gehegetüren. Stets musste man dabei aufpassen, dass kein Hund entwischt. Ein großer Rüde begrüßte mich derart stürmisch, das ich Greenhorn, mit seinen Tatzen auf den Schultern und Kanistern in den Händen, umgefallen bin wie ein nasser Sack.
Am zweiten Tag durfte ich mit in die Quarantäne. In den acht Boxen war die Hölle los. Man verstand sein eigenes Wort nicht mehr, so laut war das Bellen und Jaulen. Große, braune Augen schauten durch die Gitter. Ängstlich zitternd drängten sich einige Hunde in die Ecke, manche streckten die Pfoten durch die Gitter und bettelten um Streicheleinheiten. Es war nicht der scharfe, beißende Geruch des Hundekotes und des Urins, der mir die Tränen in die Augen trieb: Viele Hunde waren mit Narben übersät, standen dort - nach der langen Nacht - im eigenen Urin und Kot mit struppigem Fell. Mir fiel es immer sehr schwer, die Boxen nach der Reinigung zu verlassen. Die Böden wurden damals nach der Reinigung mit neuer Zeitung ausgelegt und oft passierte es, das gleich wieder alles verschmutzt wurde. Aber alle wollten sauber gemacht sein.
Neue Maschendrahtzäune wurden auch gesetzt und ich versichere, das 18 Meter Zaun am Stück in der Hitze extra schwer waren.

Am Abend, wenn alles erledigt war, machte ich mich dann immer zur Streichelrunde im Quarantänehaus auf. Da war Karina, ein geschundenes, mit Narben übersätes Galgomädchen. Sie hatte fürchterliche Angst vor Berührungen und kroch immer in die hinterste Ecke. Nach vier Tagen sah ich ein zaghaftes Wedeln mit dem dünnen Mäuseschwänzchen und sie ließ es zu gestreichelt zu werden. Da ist es einem zum Heulen zumute.
Aus der gegenüberliegenden Box kam ein lautes Jaulen. Es ist sicher vorstellbar, wie viel Zeit man sich nehmen musste, damit man sich jedem Hund in den kleinen Quarantäneboxen widmen konnte. ICH war dort Gast und hatte diese Zeit. Carlos, Belén und Ana haben keine Zeit. Tag für Tag kommen sie nach den vielen Stunden ihrer beruflichen Tätigkeit ins Tierheim um dort weiter ehrenamtlich zu arbeiten. Carlos kam oft erst wenn es schon dunkel war und kümmerte sich um die Sorgenkinder - er arbeitet im Schichtdienst und oft sogar noch an den Wochenenden. Belén, zweite Vorsitzende der PROA, hat nach ihrer Arbeit im Büro wahnsinnig viel Arbeit mit den Katzen. Ana, Beléns Schwester, arbeitet hauptberuflich im Hotel Ritz. Sie springt nach Feierabend im Tierheim in ihre Gummistiefel und schrubbt was das Zeug hält.

Ich begreife nicht, woher diese Drei die Kraft nehmen, Tag für Tag zwei Jobs unter einen Hut zu bringen, niemals richtig Freizeit zu haben und mit all den Sorgen und Nöten fertig zu werden. Die Sorgen stehen ihnen ins Gesicht geschrieben. Sie sind Tierschützer mit Leib und Seele.
Die Zusammenstellung eines Rettungstransportes ins Ausland habe ich hautnah miterlebt. Bis tief in die Nacht wurden Boxen zusammengebaut, Etiketten beschriftet, Hunde reisefertig gemacht und verladen. Schon Tage zuvor waren Belén und Carlos bis spät in die Nacht in Tierkliniken unterwegs um die Tiere für die Reise vorzubereiten und die erforderlichen Untersuchungen und Kastrationen machen zu lassen. Zwei ganze Nächte schlugen sie sich mit der Zusammenstellung der Reisepapiere um die Ohren.
Es flossen viele Tränen bei Ana und anderen Pflegemüttern. So ein Tier wächst einem ans Herz und obwohl man es in ein besseres Leben schickt, fällt das Loslassen sehr schwer. Monate und Jahre hatten sie die Tiere gepäppelt, die einst an den Zaun gebunden, ausgesetzt, angefahren oder schwer verletzt gefunden worden waren. Jetzt stand die Trennung von diesen Zöglingen an.
Auch mir fiel der Abschied sehr schwer. Aber, ich war mir damals schon sicher, dass ich wiederkommen würde. Dort fühlte ich mich wohl und konnte Gutes tun - an denen, die es so sehr brauchten und die alle, bis auf die Tierschützer, im Stich gelassen hatten.
Da stört es einen nicht 8 Tage auf einem Zweiersofa zu schlafen oder mit einer "Dusche" klarzukommen, welche nur zwei Rinnsäle rausrückt, weil das Tierheim sein Wasser nur aus Zisternen bezieht und sich keinen Wasseranschluss leisten kann. Da freut man sich stattdessen, wenn die Hunde all ihre Dankbarkeit ausdrücken - auch wenn die kotverschmierten Pfoten dabei am T-Shirt landen. Das Leuchten in den Hundeaugen und die Freude und Dankbarkeit dieser Tiere entschädigt für alle Strapazen.
Vielen Menschen ist die Achtung vor der Kreatur verloren gegangen. Manch Einer tut sich schwer Tierschutzarbeit zu verstehen. Oft hört man " Ihr könnt nicht allen Tieren helfen". Das ist zwar richtig, aber warum essen wir, wenn wir doch sowieso wieder Hunger kriegen ? Jedes Tier verdient eine Chance auf ein artgerechtes Leben.
Den Menschen, die Letzteres ermöglichen - egal in welcher Form - sei an dieser Stelle herzlich gedankt.
März 2005 (der Bericht bezieht sich aber auf Konstanzes lobenswerten Arbeitseinsatz im Sommer 2004)
Konstanze Ratschkowski für www.proamadrid.de und www.tierhilfelid.de
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Kommentar:
Konstanze Ratschkowski und die weiteren beiden Helfer kann man als wahre "hardcore-Tierschützer" bezeichnen. Ohne Rücksicht auf das eigene Wohl arbeiteten sie in gleißender Sonne und nahmen die unbequeme Unterbringung im Tierheim dabei ohne zu Murren hin. Die mager tröpfelnde Dusche, die unbequemen Notbetten, keine vernünftige Küche oder eine Maus vor den Füßen konnten sie nicht abhalten zu helfen, wo Hilfe bitter nötig war.
Sie vertraten nicht nur den Wachmann von PROA bei seinem wohlverdienten Jahresurlaub, sondern brachten sich mit härtester Arbeit in ihrem Urlaub ein. Durch diesen Arbeitseinsatz wurden große Verbesserungen erreicht. Der Bau eines langen Zaunkorridors zwischen den Gehegen war härteste Arbeit, aber so konnte man endlich Futter und Wasser in die Gehege bringen - ohne von Hunden überfallen zu werden. Vom Korridor aus konnte man nun die Gehege einzeln betreten und mitgeschlepptes Futter und Wasserkanister gefahrlos abstellen, ohne dass es gleich von einer Meute hungriger Hunde im ersten Gehege verschlungen wurde, bevor die Hunde in den hinteren Gehegen überhaupt das Futter riechen durften.
Wer einmal - wie Konstanze - von einer Meute großer Hunde, mit Kanistern und Futter in beiden Händen, vor Liebe und Gier umgeworfen wurde, versteht was wir meinen.
Klaglos nahmen die Helfer hin, dass sie jede Nacht von bellenden Hunden geweckt wurden und tagsüber in den Gehegen von liebeshungrigen Hunden und Katzen "überfallen" wurden. Tapfer schlugen sie sich als "Wachmannersatz" um zu verhindern, dass wieder ins Tierheim eingebrochen werden konnte und Tiere - aus Jux und Dollerei - abgeschlachtet werden konnten. Dies ist jedes Jahr im Sommer ein großes Risiko und Problem, denn die ehrenamtlichen Helfer von PROA gehen alle ihren Hauptberufen nach, bekommen im Sommer kaum frei und schaffen es nicht alleine 24 Stunden täglich im Tierheim zu sein, wenn der Wachmann Urlaub hat.
Bevor PROA einen Wachmann einstellen konnte, fanden mehrere solcher Übergriffe und Gemetzel auf die Tiere statt, die wir NIE !!! wieder erleben möchten. Zahlreiche Tiere, die bereits einen Pflegeplatz oder ein festes Zuhause in Deutschland gefunden hatten, ließen dabei sinnlos ihr Leben, bevor die Vermittlung ihnen eine zweite Chance auf ein gutes Leben bieten konnte.
Ich denke, dass erklärt wie dankbar wir Konstanze, Yvonne und Thomas für ihre Hilfe im Sommer 2005 sind.

Irene Schellenbeck, Tierhilfe Licht im Dunkeln e.V.
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Liebe Irene !
Hier mal wieder ein kleiner Bericht über unseren Frühjahrseinsatz 2005 bei PROA.
Am Abend unserer Ankunft in Madrid lernten wir im Hotel die anderen Handwerker aus Deutschland, Klaus, Siggi und José, kennen, die ja schon Wochen vor uns angefangen hatten zu arbeiten. Beim gemeinsamen Abendessen wurde schnell klar, dass es eine prima Truppe ist.

Im Tierheim angekommen zeigte Klaus uns das Prunkstück ihrer bisherigen Arbeit - die fast fertig gestellte, niegel-nagel-neue Hundequarantäne. Was für ein Unterschied zu meinem ersten Besuch bei PROA ! Ein helles, freundliches Haus mit großen Fenstern, alles hygienisch gefliest und leicht zu reinigen.

(Da Luisa wegen des Todes ihres Vaters ausgefallen war, kam ich gleich in den "Genuss" festzustellen, wie viel einfacher die Reinigung der Quarantänezwinger nun mit Gummischiebern ist, wo alles plan gefliest ist und es eine beidseitige Abflussrinne gibt. Ein 5-Sterne-Platz für die Hunde !
Micha und Pavel begannen gleich damit die zwei Räume zu entrümpeln, welche nun Ambulanzraum und Operationsraum werden sollten. Da gab es eine Menge zu tun !!! In den nächsten Tagen wurde geschuftet wie wild von früh bis spät.

Nach einer Woche konnte sich das Ergebnis wirklich sehen lassen. Die beiden Räume erstrahlten in hellem Licht - hygienisch gefliest, mit neuen Fenstern und Türen. Großes Entsetzen gab es als wir feststellten, dass genau ZWEI Bodenfliesen fehlten um den OP-Raum fertig zu stellen. Nachbestellen war nun nicht mehr - stand doch unserer Rückflug schon bevor.

Aber wir hatten die Rechnung ohne den Einfallsreichtum von Pavel gemacht, der gleich Fliesen aus dem noch feuchtem Kleberbett entfernte und ein Mosaik in der Mitte des OP-Raumes aus Fliesenstücken entwarf. Durch Halbierung der Fliesen und das Mosaik löste er das knifflige Problem. Carlos war schlicht begeistert wie Pavel geschickt und optisch ansprechend das Problem löste. Das Mosaik wird PROA nun immer an unseren Arbeitseinsatz erinnern - auch wenn es leider demnächst vermutlich vom OP-Tisch verdeckt wird.

Ana, Beléns Schwester, schrubbte den alten Kühlschrank und ich beklebte diesen mit Folie. Aus alt wurde neu. Die Gefriertruhe, die ja nur im heißen Sommer - im Falle des Falles - zur Zwischenlagerung von Tierkadavern benötigt wird, wurde gesäubert und in den Vorraum der Hundequarantäne rübergebracht.

Unzählige Säcke mit Spenden wurden sortiert und die Sachen wie Decken, Spielzeuge und Näpfe vorsortiert. José und Klaus errichteten ein praktisches Depot an der Seite des Haupthauses, welches von Alejandro gestrichen wurde. Es war ein tolles Gefühl, alles ordentlich und sortiert einräumen zu können und vor allem zentral zu lagern. Bequem können die Spanier nun nach ihren Hilfstransporten die Spenden gleich vom Auto aus dort lagern und müssen sie nicht mehr quer durch das halbe Tierheim schleppen. Man kann mit dem Auto gleich das Depot anfahren. Näpfe, Decken, Spielzeug, Reinigungs- und Desinfektionsmittel sowie Eimer und Schüsseln haben nun ihren festen Platz und sind bequem zugänglich.

José verschönerte auch den Wasserturm, der komplett saniert worden ist - bei meinem letzten Besuch bröckelte hier noch der Putz von freiliegenden Wasserleitungen.

Das spanische PROA-Team schuftete fleißig in jeder freien Minute mit und entrümpelte, was das Zeug hielt. Es wurde geputzt, geschrubbt und aufgeräumt wie nie.

Auch ein Gerätehaus mit Miniwerkstatt entstand. Das wird für Reparaturarbeiten eine große Erleichterung sein, denn bisher musste ja unter freiem Himmel gearbeitet werden, was bei den häufigen Regengüssen und der heißen Sonne im Sommer nicht angenehm war. Ich weiß, wie sehr sich Carlos, Belén und alle anderen PROA-Helfer darüber freuen, weil die schwere Arbeit bei PROA so etwas leichter wird. Für jede Unterstützung sind sie dankbar !

Die Pausen bzw. DIE einzige Pause am Tag (14.00 Uhr), wurde auch genutzt um den Tieren Streicheleinheiten zu geben. Die Männerherzen waren butterweich (:-)) ! Klaus hat sein Herz an Buti verloren, der ihm in den vielen Stunden harter Arbeit am Quarantänehaus freundlich Gesellschaft geleistet hat.

In dieser Zeit bei PROA haben wir hart gearbeitet, viel gelacht und geschafft - eine tolle Zeit eben. Wir sechs waren eine prima Truppe, so etwas findet man nicht so schnell wieder.

Micha, Pavel und ich wurden von Carlos, Belén und Ana am Karfreitag in die City von Madrid zum Essen eingeladen. Es wurde ein sehr schöner Abend und wir bekamen auch viel zu sehen. Pavel ärgerte sich wahnsinnig, dass er seine Kamera nicht mit hatte als wir auch eine farbenfrohe und feierliche Prozession zu sehen bekamen. Unseren herzlichen Dank nochmals an die Drei für diesen Abend.
Der Abschied ist uns nicht leicht gefallen - aber das Versprechen wieder zu kommen.
Liebe Grüße von
Konstanze
April 2005 (der Bericht bezieht sich auf den Arbeitseinsatz im Frühjahr 2005)
Konstanze Ratschkowski für www.proamadrid.de und www.tierhilfelid.de
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Kommentar:
Als erstes fiel mir bei beiden Berichten von Konstanze auf, dass sie nicht mit einem Wort erwähnte WIE kaputt die Helfer von beiden Arbeitseinsätzen wieder kamen. Ich werde aber den Teufel tun hier näher auszuführen, was sie mir nach ihren Einsätzen erzählten, sonst finden wir keine freiwilligen Helfer mehr ;-)) . Ein heftiger Muskelkater wegen der Beanspruchung ungewohnter Muskelgruppen war jedenfalls das Geringste, was jeder vom Einsatz mit nach Hause brachte.
Hier soll erwähnt werden, wie überaus dankbar wir den Helfern aus Deutschland und all den großzügigen Sponsoren, die diese Arbeiten finanziert haben, sind. Bisher war es fast unmöglich Helfer für PROA zu finden, denn alleine an einer adäquaten Unterbringung für die hart Arbeitenden fehlt es im Tierheim. Viele Hilfsangebote mussten deshalb abgelehnt werden, denn die meisten freiwilligen Helfer erwarten wenigstens eine heiße Dusche und ein gescheites Bett nach der Arbeit sowie die Reisekosten und das kann PROA einfach nicht alleine finanzieren.
Konstanze war - zusammen mit zwei Helfern von FFF - die erste freiwillige Helferin, die das nicht störte und die ohne wenn und aber den Tieren helfen wollte. Niemals maulte die Krankenschwester über die unzumutbare Unterbringung im Tierheim und versprach sogar wiederzukommen. Sie hielt Wort und wurde zu einer der liebsten Freundinnen des PROA-Teams und der zahlreichen Tiere.
Dabei schaffte sie es gleich auch noch zwei neue, unentbehrliche Handwerker für die Arbeit bei PROA zu gewinnen, Micha und Pavel.
Ein vernünftiger Ambulanzraum und ein OP-Raum waren mein größter Traum als ich PROA näher kennenlernte. Zwei Jahre mussten wir hart an diesem Traum arbeiten, gaben ihn aber trotz aller Leute, die dies für unmöglich hielten, niemals auf. Ganz klar sagen muss ich aber, dass ein Traum alleine nichts nutzt und ein Mensch alleine kann so große Träume nicht verwirklichen. Nicht nur das Team von PROA und der TIERHILFE LICHT IM DUNKELN E.V., sondern insbesondere ich, möchten sich daher aus tiefsten Herzen bei allen Tierfreunden und Sponsoren aus dem In- und Ausland und bei den Handwerkern Klaus, Siggi, José, Pavel, Micha und natürlich der unermüdlichen Konstanze bedanken, die mit mir an diesem Traum arbeiteten. Ihr ward alle Spitze und ich hoffe, dass wir noch viele tolle Tierschutzarbeit mit diesem unschlagbarem Teamgeist leisten werden. Unser Dank gilt auch Euren Familien, die nicht nur so lange auf Euch verzichteten, sondern auch Eure Arbeiten zu Hause zum Teil und die Versorgung der daheim gebliebenen Tiere übernahmen.
Nun stehen wir kurz vor der "Inbetriebnahme" dieser wichtigen Räume und können es kaum fassen. Wäre der OP-Raum nicht zu klein dafür, wir würden Euch mittendrin ein Denkmal errichten !
Mit ihren unermüdlichen Arbeitseinsätzen versuchen die Helfer bessere Bedingungen für das PROA-Team und die Tiere zu schaffen. So ist einer der nächsten Schritte, dass das Haupthaus komplett saniert wird, damit dort Helfer bei ihren Arbeitseinsätzen bessere Bedingungen zur Unterkunft vorfinden. Das geplante Gasthelferbadezimmer und der Gasthelferraum mit drei Betten sind daher eines der nächsten Projekte zur Förderung der spanischen Tierschutzarbeit in dem Madrider Außenbezirk, in dem es viel zu wenig Tierheime gibt. Unser nächstes erklärtes Ziel ist es, dass wir keine Sponsorengelder mehr für Hotelkosten von Helfern benötigen, sondern diese Gelder lieber den Tieren direkt zukommen lassen können.
Aus diesem Grunde ist es uns ein großes Anliegen, dass die Sponsoren und Handwerker nach ihren immensen Leistungen nicht aufgeben, sondern auch dieses Projekt unterstützen.
Nicht nur den Gasthelfern soll es gut gehen, auch die Kätzchen sind bisher sträflich vernachlässigt. Es fehlen drei Katzengehege mit beheizbaren Häusern und in der Katzenquarantäne zu putzen ist eine Zumutung sondergleichen. Ein wildes Durcheinander von unterschiedlichen Käfigen sammelt sich dort. Jeder Käfig ist anders zu reinigen und für die Reinigung muss man sich teilweise die Arme ausrenken oder auf dem Boden rumkriechen. Auch hier bitten wir dringend um Ihre Unterstützung !


Konstanze ein herzliches Dankeschön, dass sie uns durch ihre Berichte ein bisschen Einblick in den Tierschutzalltag in Spanien gewährt.
Irene Schellenbeck, Tierhilfe Licht im Dunkeln e.V.
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