Entwicklungsgeschichte einer spanischen Quarantäne,

oder

Was so alles mit Ihrer Hilfe möglich ist !

 

So hausten die Tiere nach Übernahme des Tierheims durch das jetzige PROA-Team – hier musste etwas geschehen, aber wie ohne Geld ? Bereits vor Gründung des Vereines suchte das jetzige Team von Tierhilfe Licht im Dunkeln e.V. nach Möglichkeiten. Waren wir doch nur Einzel-Tierschutzkämpfer und so lange konnten die Tiere unmöglich warten. Wir begannen damit Aktivhelfer zu finden, die in der ganzen Bundesrepublik verteilt sind, suchten Hilfe auch im Ausland, suchten Vermittler, die den Tierbestand bei PROA reduzierten. Große Hilfe kam dabei von far from fear, einem deutschen Windhundverein, der einen großen "Restpostentransport" (Restposten nannten sie die Tiere, die mit dem Tierheim übernommen wurden) organisierte und PROA half den Tierbestand um viele Tiere zu reduzieren. Schnell wurde eine deutschsprachige Homepage ins Leben gerufen, die die missliche Situation der Tiere publik machte www.proamadrid.de .

 PROA half sich bisweilen mit einer riesigen Putzaktion, dem Entrümpeln des Tierheimes und betonierte die Böden. Anschließend wurde ein Minimum an Hygiene geschaffen indem man die Boxen mit Zeitungspapier auslegte. In Deutschland wurden derweil Sammelstellen eingerichtet, Spendenrestefliesen gehortet, die dann mit Transporten nach Madrid geschickt werden konnten.

Die Spanier zimmerten selbstgebastelte Paletten zusammen um die Tiere wenigstens vor der Bodenkälte schützen zu können. Körbe und Decken für die Hunde gab es nicht.

 

Auch hier kamen wieder die Sammelstellen zum Einsatz. Sie horteten säckeweise Decken, damit die Tiere es wärmer und weicher bekamen und nicht unter eitrigen Liegebeulen leiden mussten. Mit Hilfe von Paketpatenschaften versuchten wir für jeden Hund eine Patenschaft zu bekommen. Den Inhalt der Pakete steuernd, konnten wir erreichen, dass bald jeder Hund wenigstens eine Grundausstattung wie Korb, Decke, Halsband, Leine, Bürste, Edelstahlnäpfe sein eigen nennen konnte. Wurden die Tiere vermittelt, so verblieb die Grundausstattung für die Neuzugänge und bald war jede Quarantänebox ausgestattet mit Korb, Edelstahlnäpfen, Decke und die Boxen wurden von freiwilligen Helfern in Spanien mit Deutschlands Restefliesen ein bisschen hygienischer und wenigstens desinfizierbar und wischbar. Jeder gab was er konnte um den Tieren zu helfen.

Da das alles aber im Endeffekt nur diletantisches Stückwerk und Übergangslösung war, mussten Großsponsoren gefunden werden, die mal mehr als nur 10,- Euro monatlich spenden konnten. Diese wurden vom PROA-Team Deutschland gefunden und es ging los. Diesmal professionell. Handwerker wurden entsandt und rissen erstmal alle Provisorien wieder ab.

  

Und dann wurde erstmal Grund in die Sache gebracht.

Das fertige Ergebnis kann sich sehen lassen und entspricht den Hygienevorschriften.

Und DAS ist IHR WERK !!!!!!!!!!! Ohne Worte !!!

Nochmal den direkten Vergleich ?

 

Geschafft haben wir jetzt EIN Haus. Lassen Sie nicht nach uns zu helfen. Es gibt viele weitere schlimme Ecken bei PROA, die wir auch noch den Bedürfnissen der Tiere anpassen möchten.

DANKE !!!!! Im Namen der Tiere und des PROA-Teams Spanien