Vorgestellt

Der Tierschutzverein Tierhilfe Licht im Dunkeln e.V. - Wuppertal

Gegründet Januar 2005 fällt der Verein mit überwiegend aktiv tätigen Mitgliedern, die Dienst am Tier verrichten aus dem üblichen Schema. Ältere Menschen wie auch Junge sind aktiv im Verein tätig, aber ebenso gerne gesehen sind passive Mitglieder, die mit Sach- u. Geldspenden sowie Mitgliedsbeiträgen den –gemeinnützig, förderungswürdig anerkannten- Verein unterstützen.

 

Gibt es in Wuppertal nicht schon genug Vereine, die sich mit Tierschutz befassen?

Nein, muss die Antwort lauten. Zu vielschichtig sind die Probleme, wo Tierschützer eingreifen müssen. Um die hohe Zahl an Notrufen zu bearbeiten, reicht ein Verein bei weitem nicht aus.

 

Von der Katze, die im Baum sitzt und von der Feuerwehr nicht gerettet werden kann bis hin zum Notdienst für Polizeidienststellen verrichtet die Tierhilfe Hilfsdienste. Igel werden ebenso gerettet wie Wildvögel - auch Pferdeschutz und mehr sind Themen des Vereins. Zu diesem  Zweck arbeitet die Tierhilfe LID bundesweit mit vielen Organisationen zusammen.

 

Bei Vermittlungen kann der Verein, der seine Tiere in privaten Pflegestellen betreut, gut sagen, welches Tier zu wem passt, denn dies ist Voraussetzung für eine gute Partnerschaft mit dem Lebewesen. Tiere, die im Alltag mit ihren Pflegern zusammenleben, kann man leichter einschätzen als ein Tier in Zwinger- oder Käfighaltung. Beratung steht im Vordergrund der Arbeit, denn oft leiden Tiere unter Fehlern, die unbewusst oder aus Unkenntnis gemacht werden.

 

Tierhilfe LID hat bundesweite Kontakte und Verbindungen ins europäische Ausland und die Schweiz. Insbesondere unterstützt der Verein ein Partnertierheim in Spanien, hilft auch in Ungarn und Rumänien mit Hilfslieferungen.

 Auslandstierschutz - muss das sein?

 Ja, aber Hilfe für Hunde und Katzen im Ausland ist ein heikles Thema, sind doch die Probleme der heimischen Tiere schon groß. Dies trifft jedoch nicht zu, wenn man auf richtige Weise hilft. Tierhilfe LID hat es sich zur Aufgabe gemacht im Ausland Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, statt Problemverlagerung vom Ausland nach Deutschland zu betreiben. Mit Hilfsgütertransporten, Baumaßnahmen, Errichtung von Kastrations-, Quarantäne- und Ambulanzstationen im Ausland hilft man Tierschützern VOR ORT die Situation der Tiere zu verbessern und Elend zu verringern. Mit Paket- u. Geldpatenschaften sowie Hilfslieferungen unterstützt man leidende Hunde und Katzen in ihrer Heimat, um sie nach Krankheiten, Unfällen sowie Misshandlungen wieder aufzupäppeln.

Tierhilfe LID ist ein Gegner der gesetzeswidrigen Einfuhr von Tieren aus dem Ausland, die – wenn nicht ordnungsgemäß geimpft und tierärztlich untersucht – Seuchen und Krankheiten nach Deutschland einschleppen können. Leider gibt es „schwarze Schafe“, die Tiere ohne erforderliche Untersuchungen, Impfungen, Quarantänezeiten, Identifikationen und Papiere nach Deutschland einführen. Der Verein warnt vor Mitleidsmitnahmen von Tieren aus dem Urlaub. Immer öfter müssen Tierschützer beratend eingreifen, weil solche Tiere illegal und mit mangelndem Hintergrundwissen eingeführt wurden und ihre Halter hier vor schwer lösbare Probleme stellen. Besser wäre es, solche Tiere bei seriösen Organisationen im Ausland zu belassen, wo man weiß, wie die Versorgung stattzufinden hat. Bei solchen Organisationen hilft man Touristen auch,  Hunde und Katzen später – nach ordnungsgemäßer Durchführung aller Einfuhrbestimmungen – nachreisen zu lassen, wenn man sich von einem lieb gewonnen Urlaubsbegleiter absolut nicht trennen mag und es nach Deutschland nachholen will. Bedenken muss man dabei jedoch, ob das Tier in die eigene Lebenssituation auch passt, was leider häufig nicht der Fall ist.

Misshandlungen sind in Deutschland nicht seltener als im Ausland – nur anders. Während in Deutschland Tiere unter Verfettung, Vernachlässigung, Zeitmangel sowie nicht-artgerechter Haltung leiden und Misshandlungen hinter verschlossenen Türen stattfinden, misshandeln Südländer ihre Tiere oft öffentlich. Deren Tiere leiden unter Unkenntnis über Tierhaltung, schlechter Ausbildung von betreuenden Berufsgruppen, bösen Gerüchten und seit Generationen falsch überlieferten Haltungsbedingungen, hinter denen oft kein schlechter Wille oder nur Armut der Menschen steht. Tierquäler gibt es im In- und Ausland.

 

Tierhilfe LID hilft Tieren, gleich welcher Art, und versucht durch Ausbildung der – ausschließlich ehrenamtlichen - Mitarbeiter Beratung/ Aufklärung von Tierhaltern fortzuführen, damit zumindest unbewusste Quälereien und Haltungsfehler unterbleiben.

 

Die Jugendgruppe der Tierhilfe LID trägt dabei in hohem Maße zur Aufklärung von Kindern / Jugendlichen bei, denn unter Gleichaltrigen lernt es sich besser. So wird auch Ausbildung von Kindern an Schulen / Kindergärten / Reitställen angeboten.