
Beatriz Menchén - seit 11 Tagen im Hungerstreik - rettet die Tiere Spaniens!

Spanien braucht die Hilfe ALLER Tierfreunde. Beatriz Menchén, Tierheimleiterin
des Tierheims PARLA in
Getafe/Madrid, ist am 26.04.2011 Tagen in den Hungerstreik getreten. Sie tat dies im
Rahmen einer ersten Demonstration in
Getafe/Madrid, um ihr Tierheim zurückzuerhalten, welches die Stadt nun in die
Hände einer Schädlingsbekämpfungsfirma geben
will.
Eine Maßnahme, wie sie nun in vielen Städten Spaniens immer wieder erfolgt, da
die Schädlingsbekämpfungsfirmen die
Ausschreibungen eher gewinnen als die Tierschützer. Sie können die Tierschützer
von den Kosten her unterbieten, da die
Tiere von diesen Firmen lediglich gestapelt und hinterher abgeschlachtet werden
und nicht kastriert und vermittelt.
Beatriz, die bereits für einige Zeit ihr anderes Tierheim GETAFE an solche
Tierschlächter abtreten musste, konnte die
Entwicklung dort gut beobachten. Während Beatriz das Tierheim Getafe 17 Jahre
lang führte und dabei auf eine Tötungsrate
von knapp über einem Prozent kam (alle Tötungen medizinisch indiziert),
schafften es die Schlächter von Getafe während
ihrer Regentschaft innerhalb eines halben Jahres auf eine Tötungsrate von über
66 Prozent zu gelangen, für die sicherlich
keine Notwendigkeit medizinischer Art vorlag.
Um nun die Tiere des Tierheims PARLA zu retten, trat Beatriz in den Hungerstreik
und bittet nun um Hilfe aus Deutschland.
Nur mit Druck auf die Verwaltung von Getafe ist es möglich Verhandlungen zu
erzwingen, die es möglich machen, dass der
Dachverband der Madrider Tierheime FAPAM, das Tierheim PARLA vor den Schlächtern
retten kann.
Die Verhandlungen mit dem Bürgermeister von Getafe sind aufgenommen worden, doch
drängt die Zeit jetzt schnelle Termine
bei den schwerfälligen Politikern zu erhalten. Im Mai stehen bereits
Kommunalwahlen in Madrid an und für die Tierschützer
ist es wichtig zumindest eine Zwischenlösung zu erkämpfen, bevor ein kompletter
Personalwechsel im Rathaus alle Bemühungen
zerstört. Dies ist nur mit zusätzlicher Hilfe aus dem Ausland möglich.
Doch Beatriz lebensgefährlicher Rettungsversuch der Tiere von PARLA ist nur ein
Auftakt. Überall im Lande Spanien
organisieren sich die Tierschützer, um massiv gegen finanzielle Kürzungen und
Übernahmen privater Tierheime anzugehen. Eine
nächste Großdemonstration ist geplant für Mai in Malaga, andere werden folgen.
Finanzielle Kürzungen im Tierschutzsektor bedeuten das AUS für viele tausende
Tierschutzvereine in Spanien. Sie bedeuten
die Übernahme großer Tierheime in städtische Hände und die Umwandlungen in
Tötungen.
Eine Schande für ein Land, welches sich EG-Mitglied nennt.
Nicht alle diese Tiere können - um ihr Leben zu retten - in deutschen Tierheimen
untergebracht werden. Deutschland liegt
zwischen etlichen Tötungsländern und schon jetzt kommen viele Tiere aus dem
Ausland nach Deutschland, um sie vor dem
sicheren Tod zu retten. Spanien, welches gerade seinen Tierschutz angefangen
hatte zu entwickeln, macht so einen
Rückschritt ins Mittelalter.
Lassen Sie dies nicht zu! Unterstützen Sie Beatriz Menchén und die spanischen
Tierschützer in ihrem Kampf gegen die
Behördenwillkür.
Inzwischen sind viele Spanier
auf dem richtigen Kurs Tiere als schützenswerte Mitgeschöpfe anzusehen, doch die
Politik
tritt die anier
auf dem richtigen Kurs Tiere als schützenswerte Mitgeschöpfe anzusehen, doch die
Politik
tritt die Meinung des Volkes mit Füßen.
Protestieren Sie beim Bürgermeister von Getafe und retten so außer Beatriz
Menchéns Leben auch das Leben der Tiere
Spaniens!
Auf dem unten stehenden Link finden Sie alle wichtigen Informationen, was SIE in
Deutschland tun können: