Für alle, die in absoluter Panik auf diese Seite stoßen, weil ihnen gerade ein panischer Tierarzt erzählt hat, dass sie ihren Hund sofort oder in Kürze einschläfern lassen müssten, weil er Leishmaniose hat, empfehlen wir zunächst mal:

Ruhe bewahren ! Tief durchatmen und erstmal mit Leuten reden, die sich wirklich mit Leishmaniose auskennen.

Leider stellen wir in der Praxis immer wieder fest, dass viele Tierärzte und leider auch viele angebliche Fachleute, die im Internet über diese Mittelmeererkrankung schreiben, kaum Sachkenntnisse über Leishmaniose und andere Mittelmeerkrankheiten haben und immer wieder rufen uns verzweifelte Tierhalter an, die gerade vom Tierarzt kommen und gesagt bekommen haben, dass ihr Hund Leishmaniose habe und eingeschläfert werden müsse.

Wir versichern Ihnen hiermit, dass wir verdammt viele Tiere kennen, die noch Jahre nach diesen furchtbaren Empfehlungen putzmunter herumspringen !!! Und das Schlimmste: In kaum einem dieser Fälle stimmte überhaupt die Diagnose ! Also, bitte Ruhe bewahren. Gerne dürfen Sie uns in solchen Fällen anrufen und wir helfen Ihnen eine vernünftige tierärztliche Beratung zu bekommen.

Leishmaniose

Leishmaniose ist eine weltweit vorkommende Parasitose mit unterschiedlichen Krankheitsbildern bei Mensch und Tier, bei der die Erreger (Leishmanien) durch den Stich der Sandmücke der Gattung Phlebotomus übertragen werden.

Die Sandmücke

Leishmaniose kann sich NUR mit dem Vorkommen der Sandmücke (Gattung Phlebotomus) als Überträger verbreiten.

Es gibt Sandmücken in allen mediterranen Ländern, in Regionen von Tunesien, Griechenland, Türkei, Belgien, Portugal, Südfrankreich, Spanien, Italien,  aber auch in Österreich, Deutschland (bisher Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz,  Region bis Offenburg) und der Schweiz. Durch die globale Erwärmung wird für die nächsten Jahre und Jahrzehnte eine weitere nördliche Verbreitung der Sandmückenvorkommen (langfristig sogar bis England) erwartet . Bisher ging man fälschlicherweise davon aus, dass eine natürliche Begrenzung für die Sandmücken die Alpen seien. Aktuelle Forschungen belegen, dass dem nicht so ist und erstmals 1999 konnten Sandmücken in Deutschland nachgewiesen werden. Genaue Untersuchungen zur Verbreitungsgrenze in Deutschland laufen derzeit.

Sandmücken bevorzugen feuchtwarme Brutplätze, nicht über 30°C und sind nur von Frühling bis Spätsommer unterwegs; in den Mittelmeerländern  zwischen April und Oktober, in Mitteleuropa nur im Juni bis August.

Sandmücken sind windempfindlich, sind also nie direkt am Meer und fliegen nur nachts, etwa eine Stunde nach Sonnenuntergang bis eine Stunde vor Sonnenaufgang.

Ihre maximale Flughöhe beträgt 3 Meter, nur „gelbes Licht“ lockt sie höher. Neonröhren, Energiesparlampen oder Quarzlampen haben kein gelbes Licht.

Nur die weiblichen Sandmücken saugen Blut, das sie zum Heranreifen ihrer Eier brauchen.

Für einen dieser schmerzenden Stiche braucht das Insekt 2- 5 Minuten, also sticht es nur schlafende Lebewesen, um nicht gestört oder abgewehrt zu werden. Dabei kann das Blut von Menschen oder aber auch, je nach  Art der Sandmücke, von Hunden, Nagern oder sogar Reptilien stammen.

Statistisch gesehen erhält jeder Hund in den stark gefährdeten Regionen ca. 300 Stiche (!) pro Nacht ,etwa 0,3% der Mücken sind mit Leishmanien infiziert, also jeder Hund  erhält so - rein statistisch - einen infektiösen Sandmückenstich pro Nacht. Vor allem Nase und Unterbauch sind bei den Hunden gefährdet.

 

 

Leishmanien

Weltweit gibt es zahlreiche Arten von Leishmanien.

Im Europäisch-Mediterranen Raum handelt es sich hauptsächlich um den Erreger der inneren Leishmaniose bei Mensch und Tier, Leishmania infantum, mit derzeit  mindestens 10 verschiedenen (Unter-)Stämmen (Zymodeme), davon sind manche mehr, andere weniger krankheitserregend, auch die klinischen Symptome der infizierten Tiere weichen stark voneinander ab.

Nicht alle 10 Stämme kommen in den gleichen Regionen vor, deshalb ist es auch für die Therapie wichtig, eine Stammbestimmung durchzuführen und jedes Tier individuell zu behandeln.

Die Leishmanien durchlaufen einen strengen Entwicklungszyklus mit Wirtswechsel.

Sie benötigen für ihre Vermehrung sowohl Blutbestandteile (Makrophagen) des Wirtes (Tier oder Mensch) als auch die Sandmücke, in deren Darm sie sich letztendlich zu infektionsfähigen , beweglichen (promastigoten) Leishmanien entwickeln.

Eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch oder Tier zu Tier oder Tier zu Mensch (und umgekehrt) ist also  nicht möglich. Leishmanien können nur durch Sandmücken übertragen werden. Hin und wieder wird behauptet, dass Leishmanien durch Zecken, Flöhe oder Milben, durch Beißereien zwischen Hunden oder durch Speichel übertragen werden, diese Aussagen sind schlicht weg falsch und nicht dokumentiert !

Allerdings ist eine Übertragung transplazentar von der Hündin auf die Föten (im Mutterleib)  gesichert nachgewiesen.

Eine Übertragung von Leishmanien kann somit nur durch die Sandmücke erfolgen:

Von Tier über Sandmücke zu Tier

Von Tier über Sandmücke zu Mensch

Von Mensch über Sandmücke Tier

Von Mensch über Sandmücke zu Mensch

 

Die Leishmanien gelangen über das Blut beim Hund und Mensch in die Zellen von Leber, Milz und Knochenmark. Sie sind in den Makrophagen, die für den körpereigenen Schutz zuständig sind. Damit schädigen sie das Immunsystem und die entsprechenden Organe. Eine Übertragung durch Hundespeichel ist somit auszuschließen, da sich dort keine Makrophagen befinden.

 

Infektionsrate

bei Hunden hängt von den vorhandenen Sandmückenpopulationen und deren Stechgewohnheiten ab und ist besonders im mediterranen Raum sehr hoch.

Die Infektionsrate von Hunden liegt

-in Portugal bis 20% (Abranches et al.1993)

-in Zentral-und Süditalien bis 23% (Maroli et al.1999), auf Sizilien bis 60%(Orndorff 2000)

-in Katalonien 10% (Fisa et al.1999)

-in Andalusien bis 42% (Morillas Marquez et al.1996)

-auf Mallorca 67% (Solano Gallego et al. 2001)

-Athener Gebiet 22% (Sideris et al. 1999)

-Nordgriechenland bis 6% (Argyriadis & Litke 1991)

 

Den Erreger Leishmania infantum findet man in Europa außer in Mensch und Hund auch in Fuchs, Katze, und Nagetieren (Maus, Ratte und Ziesel). Im Jahr 2000 lag die Durchseuchungsrate bei Füchsen in Zentralspanien bei über 70%, bei Katzen auf Sizilien 2002 bei über 40%.

 

Prophylaxe

Eine vorbeugende Impfung ,wie bei Tollwut oder Staupe, gibt es derzeit leider nicht.

SCALIBOR®- ein hochwirksames Halsband der Firma Intervet dient derzeit als einziger wirksamer Schutz der Hunde vor Stichen der Sandmücke und kann beim Tierarzt erworben werden.

Bei Reisen in Mittelmeerländer sollte es zur Prophylaxe dem Hund ca. 14 Tage vor Reisebeginn angelegt werden, damit sich der Wirkstoff über den Körper verteilt. Es schützt auch vor anderen Parasiten und wirkt etwa 6 Monate lang. SCALIBOR ® verhindert auch ein weiteres Verbreiten der Infektion.

Das Tier sollte nachts nicht im Freien oder in Autos schlafen, die Fenster sind mit dünnmaschigen Mosquitonetzen (zusätzlich mit Insektenabwehr (AUTAN®) imprägnieren) zu schützen, Deckenventilatoren und Klimaanlagen bieten einen zusätzlichen Schutz, der Mensch kann ebenso Insektenabwehrmittel (AUTAN®) benutzen .

 

Symptome

 

Weltweit sind etwa 12 Mio Menschen mit Leishmanien infiziert.

 Seit 1994 gibt es immer wieder neue Untersuchungen in Europa, besonders in manchen Regionen  Europas kann man inzwischen davon ausgehen, dass etwa die Hälfte der Bevölkerung Träger von Leishmanien ist, besonders in Südfrankreich 30-40% der Bevölkerung, in Spanien (Provinz Granada und Malaga) 40-45%.

Auch viele Touristen werden jedes Jahr neu infiziert , ohne je ein Symptom zu zeigen oder es überhaupt zu bemerken. Ernste Gefahr besteht nur für Schwerstkranke (HIV-pos. z.B.) oder Säuglinge, deren Immunsystem geschwächt oder noch nicht ausreichend ausgebildet ist.

 

Der Erreger, Leishmania infantum, äußert sich sekundär über die Haut, primär sind die inneren Organe befallen. Deshalb wird oft fälschlicherweise von Hautleishmaniose in diesem Zusammenhang gesprochen.

 

Jeder Mensch oder Hund, der sich im EUROPÄISCHEN-Mittelmeerraum eine Leishniose eingefangen hat, ist mit einem oder mehreren (von derzeit 10 möglichen) Erregerstämmen von Leishmania infantum infiziert. Wie beim Hund so kann sich L. infantum auch (sekundär) beim Menschen über Hautläsionen darstellen - befallen sind aber immer auch die inneren Organe (Leber, Milz, Knochenmark). Die kurane Leishmaniose, Hautleishmaniose, wird durch den Erreger Leishmania tropica hervorgerufen (beim Menschen auch Orientbeule genannt), und wird / wurde von den Sandmückenarten Phlebotomus sergenti und P. papatasi (in Europa und Nordafrika) übertragen. Die europäischen Populationen von Phlebotomus papatasi, dem Hauptüberträger der Orientbeule (L. tropica) wurden dermassen dezimiert, dass seit etwa 1955 L. tropica in Europa als "ausgestorben" gilt und ist bis heute in Europa nicht mehr nachgewiesen worden.

Inwieweit ein Tier überhaupt erkrankt , hängt von verschiedenen Faktoren ab:

-vom Leishmania Stamm, der mehr oder weniger krankmachend ist (Kein Stamm hat sich nur auf Hunde „spezialisiert“)

-vom Immunstatus und Alter des Hundes (ein gesunder, junger  Hund kann die Infektion selbst gut bekämpfen)

-von der Hunderasse (Bobtail, Schäferhund, Husky in Italien oder Spanien sind stärker gefährdet)

 

Besonders für die wachsende Zahl der Hunde, die ihre Halter ungeschützt auf Reisen in mediterrane Länder begleiten, ist die Prognose bei einer Leishmaniose-Erkrankung  leider nicht so günstig.

 

Hunde, die in Leishmaniose-Gebieten leben und aufgewachsen sind, haben sich oft bereits mit der Krankheit auseinandersetzen müssen, ist ihr Immunsystem stabil (und das ist es meist), haben sie einen natürlichen Immunschutz erworben. Sie zeigen dann zwar  einen Antikörper-Titer im Test, haben aber KEINE Leishmaniose.

Allerdings kann eine Leishmaniose unter ungünstigsten Gegebenheiten lebenslang ausbrechen.

 

Ein infizierter Hund kann sehr vielfältige  Symptome zeigen, die aber auch auf andere Erkrankungen hinweisen können. Das Fehlen von Symptomen ist aber kein Hinweis darauf, dass der Hund nicht infiziert ist. Nur Tests bringen einen Nachweis. Dabei muss immer auch ein „Großes Blutbild“ gemacht werden, um eine eventuelle Schädigung der Organe erkennen zu können.

 

Symptome treten oft schubweise auf und können sein: schleichender Gewichtsverlust, Lahmheit, Trägheit, Appetitlosigkeit, Haarverlust (besonders um die Augen), Schuppenbildung, Hautwunden (oft nässend, schlecht heilend , meist kreisrund- an Ohren, Kopf, Nase, an den Beinen) , Nasenbluten, Lymphknotenschwellung, Blutarmut (Anämie),“Ausfransen“ der Ohrränder mit Schuppenbildung, Nierenschädigung.

 

Bluttest:

IFAT-Tests:

Dabei wird untersucht, ob vom Körper Antikörper gebildet wurden und wie viel (Antikörper-Titer). Relativ ungenau, da das Ergebnis von vielen Faktoren beeinflusst werden kann.

Der Titer kann hoch sein, wenn der mediterrane  Hund sich gerade mit der Infektion selbst auseinandersetzt und schon eine natürlich Immunabwehr gebildet hat. Dieser Hund erkrankt nicht.

Stress kann das Immunsystem des Hundes durcheinander bringen und zu falschen Ergebnissen führen.

Es kann eine „Kreuzreaktion“  mit einer anderen Infektion geben (Ehrlichiose, Filarien, Babesiose u.a.), d.h. das Immunsystem arbeitet auf „Hochtouren“ ein erhöhter Titer  wird angezeigt, obwohl der Hund nie eine Sandmücke gesehen hat.

Ebenso beeinflussen kürzlich durchgeführte Impfungen oder Kastrationen, Operationen das Testergebnis.

Im Labor werden oftmals nicht die richtigen Testsubstanzen für die entsprechende Region verwendet, d.h. ein Labor in Italien nutzt Substanzen, die nur Leishmanienstämme aus Indien oder Spanien  anzeigen (oft auch eine Preisfrage).

Auch der sogenannte Schnelltest, der häufig in südlichen Ländern angeboten wird, hat nur wenig Aussagekraft.

In Deutschland bieten leider nur 2 Labore zur Zeit diesen Test mit einer standardisierten mediterranen Grundsubstanz an, die amtlich geprüft wurde und eine Zulassungsnummer erhielt. Nur dort sind die Ergebnisse noch nach Jahren vergleichbar.

 

Genauere Nachweisverfahren sind  Knochenmark und Lymphknotentest, die auch nur in speziellen Labors durchgeführt werden können. Hier wird ein direkter Parasitennachweis geführt und der Erregerstamm lässt sich identifizieren. Eine Knochenmarkspunktion ist aber nur sinnvoll, wenn der Hund zum Zeitpunkt der Punktion NICHT unter Behandlung (mit Allopurinol)  steht. Sonst sind die Ergebnisse ebenfalls verfälscht.

Ein weiteres Verfahren ist das sogenannte  ELISA-Verfahren, das die Uni Zürich anbietet und das besonders für eine Verlaufskontrolle eine hohe Aussagekraft hat.

Therapie

Für den Hund stehen zahlreiche therapeutische Verfahren zur Verfügung, die aber individuell, je nach Erregerstamm, Konstitution, Alter und Hunderasse eingesetzt werden müssen.

Grundvoraussetzung in jedem Fall ist  eine Erhöhung und Stabilisierung des Immunsystems des Hundes. Kein Stress, Geborgenheit, ausgewogenes Futter - all das verbessert seine Konstitution , sein Wohlbefinden und stärkt damit sein Immunsystem. Damit wird das Tier in die Lage versetzt ,sich selbst  mit dem Erreger auseinander zu setzen und damit fertig zu werden.

Besonders Tiere, die keine Symptome zeigen, haben dabei sehr gute Chancen.

Eine „Spontanheilung“ ist bei Hunden unter ca. 5 Jahren möglich und auch bekannt.

Als pflanzliche Unterstützung zur Erhöhung der Immunabwehr kann z.B. ECHINACEA kurweise gegeben werden .

Eine regelmäßige Überprüfung der Blut- und Organwerte sind lebenswichtig. (Großes Blutbild, incl. Leber-und Nierenwerte).

Für die individuelle Behandlung stehen verschiedene Präparate zur Verfügung , die grundsätzlich in Kombination und auf den jeweiligen Hund abgestimmt gegeben werden müssen (Allopurinol, Amphotericin B, Antimon,  Ketoconazol, Interferon, Oleyl-PC u. a.) Die so oft vorgeschlagene Therapie nur mit Allopurinol reicht nicht aus, da dieser Wirkstoff allein die Leishmanien nicht abtötet!

Allopurinol ist ein perfekter Wachstumshemmer, d.h. das Wachstum von Leishmanien wird gehemmt. Allopurinol verdrängt Leishmanien aus Knochenmark, Leber und Milz ins Bindegewebe, dort sind sie kaum mehr nachweisbar in Tests. Selbst nach Absetzen der Allopurinol-Behandlung dauert es etwa 3 Monate bis die Parasiten wieder in Milz, Knochenmark oder Leber angesiedelt sind und nachgewiesen werden können. Allerdings kann, besonders bei stark krankmachenden Erregerstämmen ein plötzliches Absetzen einer bereits begonnenen Behandlung den Tod des Tieres bedeuten.

Die zu erwartenden Kosten sind stark abhängig von der jeweiligen Therapie und können unter Umständen (incl. der ständigen Labortests ) weit über 1000 EUR liegen.

Es wird ständig an neuen Präparaten und Behandlungsmöglichkeiten  mit  guten Aussichten  geforscht. Auch eine zusätzliche homöopathische Unterstützung des Tieres zeigte schon oft gute Ergebnisse, reicht aber als alleinige Therapie NICHT aus.

 Leishmaniose- Grund zur Panik ?

Sicher nicht!  Auch diese Krankheit muss ihren Schrecken endlich verlieren! Ein leishmaniose-positiver Hund kann durchaus ein hohes Lebensalter mit sehr guter Lebensqualität erreichen.

Ein kompetenter Tierarzt wird Sie gern beraten und für Ihr Tier die passende Behandlung empfehlen.

Im verantwortungsvoller Umgang mit infizierten Tieren besteht für den gesunden Menschen keine Gefahr, sich zu infizieren.

Natürlich müssen trotzdem entsprechende Hygieneregeln (Händewaschen, Vorsicht im Umgang mit offenen Wunden etc.) eingehalten werden, die für jeden Hundehalter aber sowieso selbstverständlich sein sollten.

Wissenschaftlich gesehen, gibt es KEINEN einzigen nachgewiesenen Fall, bei dem sich der Mensch durch seinen Hund infiziert hat, eben weil inzwischen der Entwicklungsweg der  Leishmanien  bekannt und erforscht ist.

 

 

Stand Mai 2004

Bitte schützen Sie Ihren Hund (ob Leishmaniose positiv oder negativ) mit einem Scalibor Halsband ! Der Wirkstoff im Halsband wirkt nicht sofort, sondern geht langsam ins Blut über. Bitte rechtzeitig anlegen. Scalibor Halsbänder erhalten Sie NUR bei Ihrem Tierarzt, nicht in der Zoohandlung !

 

In letzter Zeit sind leider Parasitenschutzmittel, wie Spots und die genannten Scalibor Halsbänder im Rahmen des Öko-Trends wegen Allergiegefahr in Verruf geraten. Sicherlich sind dies Gifte und Allergiker und Asthmatiker müssen die Risiken einschätzen, aber bitte bedenken Sie, dass NUR diese Gifte wirklich wirksam gegen die Parasiten sind. Knoblauch und Zitronendüfte bieten KEINEN ausreichenden Schutz (hohe Gaben von Vitamin B können allerdings ETWAS schützen). Sie schützen damit das Leben Ihrer Haustiere und Ihre eigene Gesundheit. Bitte bedenken Sie: Ist der Parasitenbefall erst erfolgt und Tier und Wohnung sind damit "verseucht", müssen Sie viel stärkere Mengen Gifte einsetzen um sie wieder los zu werden.

Bitte benutzen Sie nur vom Tierarzt empfohlene Parasitenschutzmittel !!! Denn nur der Tierarzt ist auf dem aktuellen Stand über das Vorkommen von Parasiten im jeweiligen Bereich. Sagen Sie Ihrem Tierarzt in welchen Bereichen das Tier geschützt werden muss. Nennen Sie ihm Ihren Urlaubsort und wo sie sich sonst mit dem Tier aufhalten (berücksichtigen Sie bitte auch Aufenthalte an den Wochenenden im Ferienhaus !). In jeder Umgebung gibt es andere Parasiten und der Tierarzt kann einen wirksamen Parasitenschutz nur für Ihr Tier maßschneidern, wenn er die Aufenthaltsorte des Tieres kennt. Parasitenschutzmittel sind abzustimmen auf die körperliche Konstitution, das Gewicht, die Tierart und das Alter des Tieres, ggf. spielt auch die Rasse (Gene) eine Rolle.

Leishmaniose-Symptome

Wir haben Ihnen hier einige typische Beispiele von Leishmaniosesymptomen zusammengetragen, wie sie bei den Leishmanienstämmen Madrids vorkommen können.

... Symptome können z. B. wie folgt aussehen (wir sagen bewusst "können", denn die Leishmaniose kann sich bei jedem Hund etwas anders zeigen):

Knötchen um die Augen, Haarausfall um die Augen, typische Augenringe können entstehen

Verzögerte Wundheilung, trotz Versorgung - wie hier eine Bissverletzung

Extremer Krallenwuchs, Schuppenbildung auf der Haut, trockene Hornschuppenbildung an den Ballen

Abmagerung, trotz genügender Fütterung und ausreichender Entwurmung

Verkrustungen an der oberen Nasenkante (nicht zu verwechseln mit Sand, wenn der Hund gebuddelt hat ;-))

Fellausfall an den Ohrrändern, Knötchenbildung in den Ohrlappen oder an Ohrrändern, Schuppenbildung

 

Pflege eines Leishmaniosehundes

Nein, wir sind keine Tierärzte und haben keine Veterinärmedizin studiert !

Nein, wir möchten keine tierärztliche Behandlung ersetzen !

Da wir aber leider immer wieder feststellen müssen, dass eine Menge Tierärzte einer Leishmaniosebehandlung nicht oder nur teilweise gewachsen sind, geben wir hier einige unserer Erfahrungen bekannt, nach denen wir immer wieder gefragt werden.

Wir hoffen, dass Tierärzte sich endlich ALLE mit dieser Erkrankung auseinandersetzen und sich fortbilden und auf den neuesten Stand der Erkenntnisse bringen (oder wenigstens zugeben, dass sie dazu nicht bereit sind, denn dann kann man beruhigt den Tierarzt wechseln). Inzwischen existieren Sandmücken nicht nur in südlichen Ländern, sondern auch in Deutschland und daher geht diese Erkrankung ALLE Tierärzte an !!!

Tierärztliche Überwachung / Labortests unbedingt erforderlich

Wichtig ist die regelmäßige tierärztliche Überwachung für den Leishhund. Sie nutzt jedoch nur bei einem Tierarzt, der ein vernünftiges Verhältnis zu Mittelmeererkrankungen hat. Ein panischer, unerfahrener Tierarzt oder ein Tierarzt, der denkt, dass diese Erkrankung nur in südlichen Ländern vorkommt, nutzt nicht, sondern schadet mehr. Erkundigen Sie sich nach solchen Tierärzten bei den Tierschutzvereinen, die ihnen die Tiere vermittelt haben und wechseln Sie den Tierarzt, wenn er Sie eher verunsichert als umfassend berät (schließlich bezahlen Sie für die tierärztliche Leistung). Viertel-halbjährlich ein großes Blutbild (bitte immer im selben Labor, damit Vergleichswerte Aufschluss geben können - also alle Blutbilder aufbewahren zum Vergleich) gibt über den Zustand der Organe Auskunft. Wenn Sie wissen, dass Ihr Hund Leish positiv ist, können Sie sich das Geld für einen ständigen, zusätzlichen Titertest sparen, WENN der Hund keine Symptome zeigt. Sie wissen ja bereits, dass er Leishmaniose hat und der Titer alleine ist nicht aussagekräftig. Daher sollte auch jeder Titertest mit einem großen Blutbild ZUSAMMEN ausgewertet werden und mit den Symptomen abgeglichen werden. Eine vernünftige Diagnose ist nur dann zu treffen, wenn der Tierarzt Hund, großes Blutbild und Titertest berücksichtigt. Sinnvoller sind Tests in einem Labor, dass die Werte in Zahlen, nicht in Farbdiagrammen, angibt. Hier sind Veränderungen genauer sichtbar. IMMER, wenn der Hund Symptome zeigt, die auf Leish deuten könnten, sollte SOFORT ein großes Blutbild gemacht und tierärztlich ausgewertet werden. Zu oft werden leider Leishsymptome als Allergien abgetan und dann wird falsch behandelt, z. B. mit Cortison, was den Zustand rapide verschlimmern kann.

Ruhe und Geborgenheit braucht jedes kranke Lebewesen

In erster Linie benötigt der Leishhund Ruhe und eine stressarme Umgebung. Jeder Wechsel aus einer vertrauten Umgebung kann Stress verursachen. Aus diesem Grunde geht es vielen Leishhunden schon erheblich besser, wenn sie eine Familie finden und nicht im Tierheim bleiben müssen, denn ein Tierheim bedeutet immer Stress für die Tiere. Bitte bedenken Sie dies, wenn Sie in Urlaub fahren möchten. Evt. ist der Hund besser zu Hause, bei vertrauten Personen aufgehoben, aber auch der Wechsel der Bezugspersonen kann ein Leishschub auslösen. Dies ist im Einzelfall abzuwägen. Wer seinen Hund nicht mitnimmt, sollte vorsorglich evt. in der Zeit des Urlaubs, beziehungsweise rechtzeitig vorher den Hund mit Leishmanien-Wachstumshemmern (Allopurinol) vorbereiten, damit kein Schub ausbricht, wenn man in Urlaub ist und Freunde oder Verwandte den Hund betreuen. In jedem Fall ist eine persönliche Betreuung (gute Pflegestelle) besser als eine Hundepension oder tierheimähnliche Einrichtung.

Medikamente

Es ist sinnvoll Medikamente rasch zum Einsatz zu bringen. Eine gesicherte Diagnose sollte jedoch zuvor erfolgen. Langes Warten kann schaden. Wir haben gute Erfahrungen mit der kurweisen Anwendung eines Leishmanien-Wachstumshemmers gemacht. Alluporinol (ein Gichtmittel für Menschen, dass auch die Harnsäurewerte stabilisiert) ist rezeptpflichtig, aber kann von jeder deutschen Apotheke geliefert werden. Eine kurweise Anwendung ist der dauerhaften Anwendung vorzuziehen, da sich die Leishmanien sonst evt. in die Organe zurückziehen und dort Schaden anrichten könnten. Schwere Nebenwirkungen bei Hunden sind nicht bekannt. Vereinzelt kann es anfangs zu Durchfällen kommen, die sich aber mit entsprechender Behandlung steuern lassen und die schnell eingedämmt werden. Wer einen Leishhund hat, sollte Alluporinol in der passenden Dosierung immer zu Hause haben, denn die Schübe richten sich nicht nach Wochenenden und Apothekenöffnungszeiten. Sie ersparen sich so Stress (unter jedem Stress, den Sie haben, leidet auch Ihr Tier !). Auch Tierschutzvereine, die im Auslandstierschutz arbeiten, haben es oft vorrätig. Der Einsatz von Glucantime (wie im Ausland leider schnell eingesetzt) gehört unbedingt in absolut fachkundige Hände. Nicht ohne Grund ist Glucantime in fast allen europäischen Ländern vom Markt genommen, wie auch seit einigen Jahren in Deutschland !!! Zum Einen, weil es massive Nebenwirkungen hat und zum Anderen sind die meisten Leishmaniosearten dagegen inzwischen resistent und so kann es nur schädigen, nicht nutzen ! Glucantime kann z. B. zu schwerer Nierenschädigung führen !

Belastungsfreie Ernährung wirkt Wunder

Der Leishhund sollte Futter erhalten, dass proteinarm (unter 20 %) und natrium- und phosphorreduziert ist. Geeignet sind z.B. Multifit von Fressnapf, Senior von Happy Dog, Sanomed von Happy Dog, sowie jedes gute Feuchtfutter z. B. Rinti. Im akuten Schub hilft Nierenschonkost z. B. Reddy. Der Leishhund sollte nichts vom Tisch bekommen (außer ungesalzenen Reis und Kartoffeln), nichts  Gesalzenes, nichts Geräuchertes oder Gebratenes, weil dies die Nieren belastet. Ebenfalls sollte ein Leishhund keine dunklen Hautleckereien, wie Ochsenziemer, Schweineohren pp. erhalten. Diese sind Geräuchert, sehr proteinhaltig und salzig und belasten selbst beim gesunden Hund die Nieren und Leber. Zum "Zähneputzen" können Sie Ihrem Leishhund gelegentlich helle Büffelhautknochen (ohne Füllung) anbieten oder Algenstreifen. Wenn er diese nicht mag, hilft es diese DÜNN mit ein bisschen magerer, ungeräucherter Leberwurst zu betupfen. Wenn er einmal Geschmack gefunden hat, kaut er dann weiter. Auch Konkurrenz kann das Zähneputzen fördern. Mancher Hund geht erst an solche Kauartikel, wenn man einen Besucherhund da hat (aus Neid). In schlimmen Fällen, wo die Nieren- und Leberwerte schlecht aussehen, bestimmt der Tierarzt, was der Hund fressen darf. Beim Tierarzt gibt es spezielle Diätfutter für solche Fälle, die aber "quasi verschreibungspflichtig" sind und nur über begrenzte Zeit gefüttert werden dürfen. Der Hund unterliegt dabei regelmäßiger tierärztlicher Überwachung. Übergewicht belastet den Organismus eines jeden Hundes und belastet die Organe, Gelenke, Wirbelsäule - also unbedingt meiden ! Jeder Hund sollte eine sichtbare (langhaarige Hunde eine fühlbare) Taille haben.

Aufbau des Immunsystems ist wichtig

Es ist sinnvoll gleichzeitig mit der Behandlung auch immer das Immunsystem des Hundes aufzubauen, denn ein Hund mit stabilem Immunsystem wird mit den Leishmanien bei ordnungsgemäßer tierärztlicher Betreuung und Kontrolle (vorausgesetzt, die Innenorgane sind nicht bereits heftig vorgeschädigt) fertig. Das Immunsystem kann mit homöopathischen Konstitutionsmitteln (vom versierten Homöopathen auf das Tier abgestimmt) verbessert werden. Ecchinacea-Kuren fördern das Immunsystem. Zweimal wöchentlich sollte der Hund einen probiotischen Joghurt erhalten. Die lebenden Darmbakterien helfen den Magen-Darm-Trakt auf Vordermann zu bringen und helfen somit dem Immunsystem in Einklang zu kommen.

Symptombehandlung

Pflegen Sie Ihren Leishhund und behandeln Sie auch die Symptome. Pfoten können durch Massage mit Bienenwachspräparaten (z. B. Pfotenbalsam von Trixie) elastisch gehalten werden. Mit einer stabilen Krallenzange (mit Stoppanschlag) halten Sie das Krallenwachstum in Maßen, damit der Hund weiter die Pfoten richtig aufsetzen kann. Sind die Krallen im akuten Fall sehr lang und schwarz und das Leben (Ader in der Kralle) ist nicht erkennbar, hilft der Tierarzt oder man muss Stückchenweise über einen längeren Zeitraum abknipsen (das Leben zieht sich dann vor und nach zurück). Gleichzeitig ist das Laufen über Asphalt eine Möglichkeit die Krallen weiter abzulaufen. Bei schlechter Wundheilung, z. B. an Pfoten, helfen tägliche Bäder in Calendula-Essenz in abgekochtem Wasser, die auch desinfizieren. Auch Calendula-Tee-Sud kann aufgetupft werden. Bei Pfotenverletzungen können Hundeschuhe schützen bis die Haut und Ballen besser heilen. Regelmäßiges Bürsten mit einer weichen Naturfellbürste entfernt lose Haare und fördert die Durchblutung und somit den Fellwuchs. Hunde, die unter Haarausfall durch die Leishmaniose leiden, werden ggf. mit einem Hundemantel geschützt bis das Fell nachgewachsen ist.

Schutz vor Kälte

Schützen Sie Ihren Leishhund vor Kälte ! Viele Leishhunde reagieren gerade in kalten Wintern mit Schüben. Dem können Sie etwas vorbeugen, wenn Sie den Hund keiner extremen Kälte aussetzen. Schützen Sie kurzfellige und dünnfellige Rassen mit einem Hundemantel, der einen breiten Latz um die Brust hat. Trocknen Sie Ihren Hund nach Regen gut ab und schützen ihn mit einem Regenmantel. Nach Spaziergängen genießen es gerade die südländischen Hunde, wenn man sie im Körbchen zudeckt. Eine Ecchinaceakur vor der richtigen kalten Jahreszeit schützt den Hund und baut das Immunsystem rechtzeitig auf. Gerade Hunde, die mit rheumaartigen Gelenkbeschwerden in den Schüben reagieren, können mit entsprechenden Medikamenten tierärztlich unterstützt werden.

Achtung ! Cortison und Impfungen !

Impfungen und Behandlungen mit Cortison können den Körper belasten und Leishmanioseschübe auslösen. Cortisonbehandlungen beim Leishhund unbedingt meiden ! In Deutschland angewandte Impfkombistoffe haben heute nach Herstellerangaben eine längere Wirksamkeit als ein Jahr ! Daher ist jährliches impfen nicht unbedingt erforderlich. In einzelnen Risikofällen (es herrscht vielleicht gerade Staupe in Ihrer Stadt ?), kann der jeweilige Impfstoff auch einzeln gegeben werden, denn der Combi-Impfstoff belastet mehr. Wägen Sie Impfrisiken mit Ihrem Tierarzt genau ab. Benötigt der Hund eine Impfung (z. B. die jährliche Tollwutimpfung wegen der geplanten Urlaubsfahrt ins Ausland), sollten Sie mit dem Tierarzt abwägen, ob vorbereitend über die Risikozeit eine Kur mit einem Leishmanien-Wachstumshemmer (Alluporinol) rechtzeitig vorher begonnen wird. Möchten Sie wissen, ob Ihr Hund noch ausreichenden Impfschutz hat, kann der Tierarzt auch einen Antititertest machen um den Impfschutz zu kontrollieren. Oftmals ist dann noch gar keine Impfe erforderlich.

Warnung !

Im Internet, insbesondere in Foren, in denen Laien ihre Meinung von sich geben, werden verschiedene Medikamente gegen Leishmaniose empfohlen, für die in Deutschland berechtigterweise keine Zulassung besteht oder die sich in der Erprobung befinden. Wir warnen dringend davor sich solche Medikamente aus dem Ausland zu besorgen und bedenkenlos anzuwenden. Einige dieser Medikamente werden zwar im Ausland seit Jahren benutzt, haben aber derart gravierende Nebenwirkungen, dass von ihnen dringend abzuraten ist. Die Nebenwirkungen können tödlich sein, da sie Organe wie Nieren und Leber schwer schädigen können!

Andere Medikamente befinden sich noch in der Erprobungsphase. Sie bringen zwar teilweise eine Verbesserung des momentanen Zustandes, aber es bestehen bisher keine Langzeiterfahrungen mit diesen Medikamenten, da sie erst zu kurz eingesetzt werden. Es könnte sich bei diesen Medikamenten ebenfalls herausstellen, dass die Nebenwirkungen tödlich sind, wenn sie länger erprobt werden. Natürlich sind die Entwickler des Medikamentes für jeden "Versuchshund" dankbar und werben auch kräftig nach solchen, aber soll Ihr Hund Versuchshund werden? Wir bitten dies gründlich - auch anhand der rassemäßigen Lebenserwartung und dem Stand der Erkrankung abzuwägen.

Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass viele Tierärzte keine Erfahrung im Umgang mit Leishmaniose haben. So sagte ein Tierarzt zu mir "Ach, Leishmaniose, völlig ohne Bedeutung! Da braucht man nicht viel drüber zu wissen. Das haben wir im Studium in 30 Minuten abgefrühstückt." (Und das merkte man bei seinem folgenden Vortrag!!!) Es handelte sich um einen eifrig praktizierenden Tierarzt einer großen deutschen Tierschutzorganisation, der obendrein Tierschützer schult. Traurig! Wir hoffen, dass Sie sich von solchen Tierärzten fern halten und kritisch bleiben, wenn Sie einen Tierarzt für Ihren leishmaniosekranken Hund aussuchen.

Derzeit werden Impfstoffe gegen Leishmaniose getestet. Gerne behaupten verschiedene Menschen, dass diese wirksam vor Leishmaniose schützen. Darüber gibt es bisher keine gesicherten Erkenntnisse. Verlassen Sie sich lieber auf gescheiten Parasitenschutz!

Gerne wird auch im Internet verbreitet, dass es inzwischen Parasitenspots gibt, die vor der Ansteckung durch Leishmaniose schützen. Auch darüber gibt es keine belegten Erkenntnisse. Lediglich die Fa. Intervet hat bisher für das Scalibor-Halsband die Berechtigung mit Schutz gegen Leishmaniose und über jahrelange !!!! Erfahrung zu werben. Schützen Sie also bitte Ihre Hunde mit dem Scalibor-Halsband, dessen Wirkung seit Jahren erwiesen nachgewiesen ist.